Garantiert vielleicht reich werden: Die Regeln des Warren Buffett

Der US-Milliardär investiert neu in Solar-Strom. Sein Erfolg fusst auf den 5 Warren-Buffett-Regeln. Diese helfen auch beim Heiraten, Fliegen und Wasserbüffel-Halten.

Investor Warren Buffett: Wenn er etwas anrührt, dann mit der grossen Kelle.

Bildlegende: Investor Warren Buffett Wenn er etwas anrührt, dann mit der grossen Kelle. Keystone

Was Warren Buffett recht ist, kann uns nur billig sein. Seine Regeln haben ihn zu einem steinreichen Menschen gemacht. Anwenden lassen sich die Buffett-Regeln auch prima im Alltag.

Regel Nr. 1: Fälle keine Bauchentscheide

Trefflich anwendbar bei der Frage «Willst du mich heiraten?» In diesem Fall trage man in einer Excel-Tabelle fein säuberlich die wichtigsten Kennzahlen zusammen (Emotionale Rendite, zu erwartende Unbill wegen vergessenem Hochzeitstag, etc.). Ein guter Ehepartner ist wie eine gute Aktie: man hält sie für immer.

Regel Nr. 2: Sei gierig, wenn andere ängstlich sind

Wenn mitten im Transatlantik-Flug beide Triebwerke ausgefallen, kosten die Duty-Free-Artikel plötzlich nur noch 10%. Dann heisst es: zuschlagen. Wir wissen, dass die meisten Flugunfälle beim Start und bei der Landung passieren und haben nach erfolgreicher Landung Gewissheit, ein Schnäppchen gemacht zu haben.

Regel Nr. 3: Übe dich in Geduld

Erstaunlicherweise hat man mit dieser Regel nicht nur seine Aktien im Griff, sondern auch das persönliche Anger-Management. Wenn man's eilig hat und der Herr vor einem seine Einkäufe von 38.70 Franken komplett in Zehnräpplern bezahlen will. 

Regel Nr. 4: Folge dem Arche-Noah-Prinzip

Buffett mischt sein Aktien-Depot mit Papieren, die sich ergänzen. Noah hat auf seiner Arche schliesslich auch nicht nur eine Herde Wasserbüffel einquartiert. Wir lernen für den Alltag: Wasserbüffel eignen sich nur bedingt als Haustiere.

Regel Nr. 5: Investiere idiotensicher

Warren Buffett kauft nur Aktien von Firmen, die ein idiotensicheres Geschäft betreiben. Denn er ist überzeugt, dass über kurz oder lang jede Firma einmal von einem Idioten geführt wird. Wir lernen daraus: Idämfall hat doch der persönliche Erzrivale bessere Karten, neuer Firmenchef zu werden.