In der Textil-Werkstätte

Patienten nähen Taschen und produzieren Kalender. Die beiden Werkstatt-Hunde Joy und Queenie gucken ihnen dabei zu.

In der geschützten Werkstätte ARBES sind die Patientinnen und Patienten emsig am Werk. Sie produzieren Kalender, Taschen und tierische Sitzgelegenheiten. Stühle, die wie ein Schaf, ein Bär oder ein Elefant aussehen.

Tiere aus Fleisch und Blut sitzen auch da: Die beiden Therapie-Hunde Joy und Queenie fungieren als Empfangskomitee. «Die Hunde sind sehr wichtig für mich», sagt eine Patientin, «sie muntern ich auf, kritisieren nie und stellen keine blöden Fragen.»

Kaffee und Hundeguetsli

Pause ist vormittags jeweils um halb zehn, auch für die Hunde. Brav warten sie mit je einem Hundeguetsli auf ihren Vorderpfoten, bis sie grünes Licht für den Znüni bekommen. Zwei Bissen später sind die Hundeguetsli verschlungen.

Es wird geschmunzelt und es ist Zeit für einen Kaffee und Klatsch. Kurzum: die textile Werkstätte gibt dem Tag Struktur und bietet willkommene soziale Kontakte für die Patienten.