«Who Killed Johnny»: Irrer Schweizer Film aus Los Angeles

Yangzom Brauen hat in Hollywood bereits den Durchbruch geschafft. Nun holte sie Melanie Winiger, Carlos Leal und Max Loong in ihr Haus nach L.A. Mit einem Mini-Budget drehten sie einen durchgeknallten Film.

Ein Schweizer Film, von einer Schweizerin, mit Schweizern - aus Los Angeles. Das gab es noch nie. Yangzom Brauen hat es gewagt. Die Bernerin wohnt seit fünf Jahren in Hollywood und spielte unter anderem im Blockbuster «Aeon Flux».

Dass die 32-Jährige mehr kann als schauspielern, bewies sie bereits 2009, als sie mit ihrem Buch «Eisenvogel» über ihre tibetischen Wurzeln einen Bestseller landete. Nun stellt sie mit «Who Killed Johnny» ihre Qualitäten als Regisseurin unter Beweis.

Finanziert durch Crowdfunding

Der Film war in acht Tagen abgedreht und kostete nur 50'000 Franken. Ein Teil des Geldes stammt aus einem sogenanntem Crowdfunding, einer Online-Spendensammlung auf kickstarter.com.

Die Schauspieler verzichteten für die Trash-Komödie rund um Schweizer Auswanderer auf ihre Gage. Vor der Kamera standen unter anderem Carlos Leal, Melanie Winiger und Max Loong, die das Thema aus persönlicher Erfahrung kennen.

Heute hat «Who Killed Johnny» Premiere in Los Angeles. Yangzom Brauen ist zurzeit auf der Suche nach einem Schweizer Verleiher. Falls der Film bei uns in die Kinos kommt, soll es auch noch eine Feier in der Schweiz geben.

Trailer «Who Killed Johnny»