Albumcheck: Jack Garratt «Phase»

Dieser Name wird momentan so heiss gehandelt wie sonst keiner im Pop-Geschäft: Jack Garratt. Der englische Multiinstrumentalist veröffentlicht am Freitag, 19. Februar sein Album «Phase». Wir sagen: Believe the Hype!

Albumcheck: Jack Garratt «Phase»

Wer ist eigentlich dieser Jack Garratt?
Der 25-jährige Engländer Jack Garratt ist der momentane Super-Hype. Die britische BBC kürte ihn zum vielversprechensten Newcomer 2016, er bekommt bei den Brit Awards den Kritikerpreis und sämtliche Blogger, Journis und sonstige Musikfans überschlagen sich mit Superlativen.
Ist der Hype gerechtfertigt?
Wir stimmen in den Hype mit ein: Der Mann ist ein Wahnsinniger. Er spielt sämtliche Instrumente selber - vom Piano über die Gitarre bis zum Schlagzeug - und singt auch noch dazu. Und das nicht nur bei den Studioaufnahmen, nein auch bei Live-Auftritten. Und das tut er mit so viel Gefühl und Leidenschaft, dass man ihn einfach lieben muss.
Warum tut er sich denn das an?
Er ist ein Perfektonist. Schon als Kind hat er sich sämtliche Instrumente, die er in die Finger bekam, selber beigebracht zu spielen. Im Interview mit SRF 3 sagt er: «Ich weiss, wie ich die Dinge, die ich in meinem Kopf habe, umsetzen kann. Und will keine Zeit verlieren, um jemanden zu finden, der das so spielt, wie ich es will. Darum spiele ich selber.»
Wie hört sich das Album «Phase» an?
Nimm einen Mixer und schmeiss oben alles rein, was du gerne hast: Jimi-Hendrix-Gitarren, verspielte Jazz-Akkorde, Dubstep-Bässe, eine tiefe Soul-Stimme, eine hohe Soul-Stimme, eine Prise Lo-Fi-Geknister. Et voilà - Jack Garratts Debut!
In welcher Situation hör ich das Album am besten?
Es geht vor allem darum, wie man das Album hört. Wir empfehlen: Laut und auf (guten!) Kopfhörern. Die wummernden Bässe gehen durch den ganzen Körper.