Baschi singt «Oh Wie Schad» live im SRF 3 Studio

Baschis siebtes Album klingt unverwechselbar nach Baschi - das ist seine Stärke und zugleich seine Schwäche.

Albumcheck: Baschi «Zwüsche dir und mir»

Beste Songs:
Oh wie schad, D' Wält
Und die anderen Songs?
Bieten solides Handwerk, etwas überspannte Refrains, aber keine Überraschungen. Klingen wie Baschi-Songs, die es schon lang gibt und die du grad nicht mehr im Ohr hattest.
Beste Textzeilen:
«Will eusi Macht isch nit Gäld sondern d Phantasie» (Dunkli Stadt)
«Dr Filter schluckt und macht eus schön» (Du & ich)
«I lieb di, nei, i lieb di nit, oh wie schad» (Oh wie schad)
Die Themen auf dem Album:
Soziale Medien, Beziehungen, Ehrlichkeit, Ausbruch, Freiheit, Selbstmord (im starken Song «D'Wält») - das alles im ureigenen, unverwechselbaren, manchmal naiven, manchmal leicht vulgären (s.u.), aber meistens authentischen und uns liebgewordenen Baschi-Tonfall.
Funktioniert nicht:
Das Wort «fucking» mitten in einer deutschen Textzeile: «Au wenn die Wort fucking doof findsch», «klatsch näbem Takt und verdien en fucking Schissdräck». Klingt künstlich. Ja, gell, es ist ärgerlich, wenn zwei Silben fehlen für die optimale Phrasierung einer Songzeile. Daher hier ein paar Vorschläge: «Au wenn die Wort e bitz doof findsch», «ziemli doof findsch», «total doof findsch», «klatsch näbem Takt und verdien grad mal en Schissdräck».
Häufigste Wörter (gefühlt, nicht gezählt):
Läbe, Welt, will.