Albumkritik: Depeche Mode mit «Delta Machine»

Die Könige des Synthie-Pop sind zurück mit ihrem neuen Album «Delta Machine». Die neue Platte in der Kritik, die beliebtesten Werke in der SRF 3-Redaktion und Dave Gahan im exklusiven Video-Interview.

Die britische Synthi-Pop-Band «Depeche Mode» geben diesen Freitag ihr 13. Studioalbum raus. «Delta Machine» entstand in den letzten beiden Jahren, wovon die Band, um die Songs aufzunehmen, ein halbes Jahr im Studio war.

Von den 13 Songs, welche es auf das Album geschafft haben, tönt der grösste Teil so, wie man es von «Depeche Mode» kennt. Andere Songs sind in der Produktion wieder reduziert worden und haben an Qualität gewonnen. Ausserdem sind diesmal explizit hörbare Blues-Einflüsse auf dem Album zu finden - am deutlichsten im letzten Song «Goodbye». Mit dem Blues spielt die Band allerdings andeutungsweise schon seit dem 1989er Album «Violator», ansatzweise hörbar auf dem Welthit «Personal Jesus».

Ganz vereinfacht kann man über «Delta Machine» sagen: nichts Neues aus dem Hause «Depeche Mode» - ein gutes Album, für eingefleischte Fans aber zu wenig spannend.