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Musik Internet-Hit: Dumme Wege zu sterben

Sie fallen vom Perron, baden mit Piranhas oder stochern mit der Gabel im Toaster. Die Figuren im Video «Dumb Ways To Die» sind unglaublich putzig – und sterben unglaublich brutale Tode. Was sich brutal anhört ist eine Kampagne der Melbourner U-Bahn «Metro».

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Legende: Clever gemachte Präventions-Kampagne aus Australien Wenn Sterben einfach niedlich ist Youtube

«Slow Down, take it easy». Wer in der Schweiz diesen Spruch hört, weiss sofort, um was es geht. Die Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung ist heute Kult, die berühmten Sticker zieren noch immer so manchen Wagen. Dass Kampagnen mit Witz und frechen Ansatz auch weltweit erfolgreich sein können, zeigt das aktuelle virale Erfolgsvideo: «Stupid Ways To Die».

Die Werbekampagne der Melbourne Metro haben über 25 Millionen Menschen angeklickt, und stündlich werden es mehr.

Niedlich bis zum Tod

 Der Song zum Video stammt vom Duo Tangerine Kitty, welches sich aus dem Cat Empire Mitglied Ollie McGill  und Emily Lubitz von Tinpan Orange zusammen setzt. Trotz der zauberhaften Melodie und des Hitpotentials des Songs ist der Text dazu im Grunde bitterböse. So singt Emily Lubitz davon, warum man seine Haare besser nicht anzündet oder weshalb es keine gute Idee ist, einen Grizzly Bären mit einem Stock zu triezen.

Dazu sterben die putzig animierten Figuren im Video mehrfach grausame Tode, verlieren jedoch trotzdem nie ihre Niedlichkeit. Und genau das macht dieses Video zu einem Erlebnis. Denn die beiden Musiker und die Werbeagentur McCann Worldgroup, welche hinter dem Video steckt, schaffen es, die Mordibität des Geschehens zu relativieren und eine gute Laune zu verbreiten. Ohne jedoch zu vergessen, die Message zu vermitteln. Denn wer das Video sieht, denkt sich gleich selber mehrfach: «Also das ist jetzt eine dumme Art zu sterben.»

Mach dich gefasst, Internet. «Dumb Ways To Die» ist der nächste Internethit.