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Musik Musikerin sucht Karriere: grosses oder kleines Label?

Was bieten Plattenfirmen Schweizer Musikschaffenden? Kathrin Hönegger sprach mit Major-Label-Chef Ivo Sacchi (Universal) und Indie-Label-Chef Andreas Ryser (Mouthwatering Records) über das Musikbusiness und dessen Herausforderungen in Zeiten des Streaming-Konsums.

Kathrin Hönegger mit Ivo Sacchi und Andreas Ryser
Legende: Kathrin Hönegger mit den Branchenprofis: Major-Label-Chef Ivo Sacchi (Universal, rechts) und Indie-Label-Chef Andreas Ryser (Mouthwatering Records) SRF

Die Zeiten als sich Indie- und Major-Labels wie David und Goliath bekämpften sind grosso modo vorbei. Ein Grund dafür ist sicher, dass sich durch die Digitalisierung der Musikkonsum und damit auch das Musikbusiness komplett verändert haben. Heute sitzen sie alle – ob grosse oder kleine Plattenfirmen – im selben Boot und gleiten auf dem Streaming-Strom in eine unbestimmte Zukunft.

«Ich glaube daran, dass die Musikbranche auch in Zukunft insgesamt mehr Geld machen wird als zu den besten Zeiten der CD», weil einfach immer mehr Musik konsumiert und mehr Geld dafür ausgegeben werde, so Ivo Sacchi. Andreas Ryser wünscht sich «Schweizer KünstlerInnen, die international mal so richtig abräumen. Sophie Hunger mal 10».Überdies sieht er in der Schweizer Musik ein grosses Potential, wenn die Schweiz an ihre Musik glaube und als wertvollen Industriezweig begreife.

SRF 3-Moderatorin Kathrin Hönegger gab sich als Rapperin aus und traf die beiden Label-Vorsitzenden auf ein fiktives Beratungsgespräch und einen Exkurs über Unterschiede und Gemeinsamkeiten, Herausforderungen und Veränderungen der Schweizer Musikbranche aus Sicht von Major- und Indie-Labels.