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SRF 3 Live Session Jain: «Wir singen gegen das Böse an»

Musikerin Jain kommt aus Toulouse und lebt in Paris. Auf die Attentate angesprochen, sagte sie: «Wir standen alle unter Schock. Aber wir machen weiter. Jetzt erst Recht.» Am Samstag stand die 23-Jährige bereits wieder auf der Bühne. Auch bei uns im Studio gab Jain zwei ihrer Songs zum Besten.

Jain mit «Makeba»

Es gibt Musiker, die sich nach den schrecklichen Ereignissen in Paris dazu entschieden, ihre Konzerte abzusagen. Die 23-jährige Jain respektiert das, hat für sich selber aber entschieden, erst recht weiter zu machen:

Als ich am Samstag auf der Bühne stand, war ich stolz. Ich war stolz darauf, keine Angst zu haben. Mit meinem Auftritt wollte ich auch zeigen, (…) dass wir uns unsere Lebensart nicht ändern, dass wir weiter machen.
Autor: Jain

Ihre Haltung hat Jain auch in einem Facebook-Post zum Ausdruck gebracht: Süsses Frankreich, ich liebe dich. Singen wir noch lauter mit Kunst und Liebe gegen die Angst an.

Oh, douce France, je t'aime, chantons plus fort que jamais contre la peur avec de l'art et de l'amour 󾬖󾬓󾬕Oh sweet...

Posted by JAIN, Link öffnet in einem neuen Fenster on Freitag, 13. November 2015, Link öffnet in einem neuen Fenster

Viele in der Pariser Musikszene sehen das wie Jain und sagen sich: «Jetzt erst Recht».

Die Welt im Gepäck

Jane stammt ursprünglich aus Toulouse, hat aber schon als Kind die halbe Erdkugel bereist, weil ihr Vater in allen möglichen Ländern arbeitete. Das hört man Jain, Link öffnet in einem neuen Fensters Sound auch an: Der Song «Come» beispielsweise klingt lateinamerikanisch im Gitarrenpart, osteuropäisch im Refrain, und im Text wird von Afrika geträumt: «My soul is in Africa.»