Video: Manillios «Kryptonit» haut nicht nur Superman um

Sanft gesprochene Gedichte mit einem Hang zur Melancholie, begleitet von akustischen Gitarren und verzerrten Bässen: Etwa so klingt die Musik des Mundartrappers Manillio. Letzte Woche hat er sein drittes Album «Kryptonit» herausgegeben. Heute war der 28-jährige Solothurner zu Gast bei SRF 3.

Er ist kein längst kein Unbekannter mehr: Manuel Liniger, besser bekannt als Manillio. Nachdem er letztes Jahr zusammen mit Eldorado FM mit dem Album «Luke mir si di Vater» auf Platz zwei der Charts gestürmt ist, veröffentlichte er letzten Freitag sein drittes Soloalbum: «Kryptonit».

«Kryptonit» steht für ein fiktives Mineral, das selbst Supermans Kräfte zerstören kann.

«  Es zeigt die Vergänglichkeit. Die Zeit, die unweigerlich tickt und früher oder später bei jedem von uns in den Tod mündet »

Manillio
Rapper

So der gebürtige Frauenfelder, der sich 2006 durch einen Rap-Wettbewerb von Stress' Gruppe Double Pact ein Feature auf deren Best-of-Album sicherte.

Die zentralen Fragen des Lebens

«Wo kommst Du her? Wo willst Du hin? Wie will Du Zeit dazwischen gestalten?» Es sind die zentralen Fragen des Lebens, mit denen sich Manillio auf seinem neuen Album beschäftigt. Soziale, ökologische und politische Weltthemen reflektiert er darauf ebenso wie zwischenmenschliche Beziehungen im engsten Umfeld. Sein neues Album zeichnet sich vor allem durch seine musikalische Vielseitigkeit aus. Es macht heiter und traurig gleichermassen.

Am Freitag, 29. April findet die Plattentaufe im Bierhübeli in Bern statt.

Weitere Live-Termine:
07.05.2016 - Hockeyfest, Hasle Rüegsau
14.05.2016 - Schüür Luzern - Tickets
28.05.2016 - Kiff Aarau - Tickets
08.07.2016 - Openair Frauenfeld
15.07.2016 - Gurtenfestival Bern