Brandy Butler: Von Philadelphia nach Bonstetten

Brandy Butler liess schon mit dem eher leisen Trio Chamber Soul angenehm aufhorchen. 2011 holte sie mit den Fonxionaires den klassischen Soul in die Schweiz.

Zu sehen ist eine Nahaufnahme der Soulsängerin Brandy Butler.

Bildlegende: Brandy Butler Grosse die Stimme, riesig ihr Gespür für den Soul. zVg

Lange bevor Brandy Butler bei der Casting Show The Voice of Switzerland mitmachte, liess die schon länger in der Schweiz lebende schwarze Amerikanerin auf ihrem Debut «Don't Want Nothing» mit den Fonxionaires die großen Zeiten der Stax- und Motown-Aera auf- und hochleben.

Schwitzend, fetzig und sehr ansteckend transportierte sie uns zurück in die Sixties. Locker winkten und klatschten dazu im Hintergrund Genre-Größen wie Aretha Franklin oder Smokey Robinson. Doch nicht nur das Album, auch ihre Zusammenarbeit mit Sophie Hunger, Sina, Stress oder Phenomden wurde im Interview vom November 2011 thematisiert.

Zudem erzählte Brandy Butler über ihre erste Zeit in der Schweiz, den Kulturschock, wenn man von Philadelphia nach Bonstetten umzieht und das damit verbundene Heimweh. Sie spricht über ihre Vorbilder und ihre Anfänge im Schweizer Musikgeschäft, erklärt, wie ihre Songs entstehen und wie sie im Studio arbeitet.