Captain Frank: Klassik reloaded

Nachdem der Berner Musiker Simon Hari als King Pepe neue Texte über alte Schellack-Jazzplatten sang, ist er mit der Band Captain Frank bei der klassischen Musik gelandet.

Haben ein unverkrampftes Verhältnis zu den Publikumslieblingen des klassichen Liedguts: Simon Hari und seine Mitmusiker.

Bildlegende: Captain Frank Haben ein unverkrampftes Verhältnis zu den Publikumslieblingen des klassichen Liedguts: Simon Hari und seine Mitmusiker. zVg

Auf dem Album «Symphony Boumboum» wird klassische Musik auf Strassenmusik-Besetzung heruntergebrochen und mit Texten versehen. Mit viel Charme und Witz, doch ohne unnötige Ehrfurcht.

Aus «In der Halle des Bergkönigs», besser bekannt als «Peer Gynt-Suite» von Edvard Grieg wurde «Rien de rien», «Rondo alla Turca» von Mozart mutierte zu «Ottoman Dings». Da entstehen völlig neue Facetten bekannter Werke. Und vielleicht auch gleich ein neues Publikum.

Es gibt Stücke, von denen sie die Finger lassen

Im Interview vom Februar 2013 erläuterten Simon Hari, Sandro Rätzer, Erik Verheijden und Emre Aydin, was ihnen Klassik bedeutet und welcher Stücke sie sich annehmen, beziehungsweise welche Musikstücke nicht mal sie «verbessern» können, einfach, weil sie schon perfekt sind.

Zudem erzählten sie von den Feedbacks, die sie bezüglich «Symphony Boumboum» bekamen und erklärten, wie sie zum Thema Crown Funding stehen.

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Klassik Reloaded ganz anders - Captain Frank

11 min, aus Musicnight vom 15.3.2013