Christine Lauterburg: Schweizer Liedgut, neu interpretiert

Die Bernerin Christine Lauterburg arbeitete lange als Schauspielerin bis sie zu ihrer wahren Liebe fand: Schweizer Volksmusik, der sie völlig neue Seiten abgewinnt.

Die Bernerin nimmt das Schweizer Liedgut und macht etwas neues draus

Bildlegende: Christine Lauterburg Die Bernerin nimmt das Schweizer Liedgut und macht etwas neues draus Tabea Hüberli

Christine Lauterburg ist nicht nur Sängerin, sie spielt auch Bratsche, Violine und Langnauer Örgeli. Seit den 1990er Jahren tritt sie mit ihrem Soloprogramm auf und arbeitet auch mit verschiedenen anderen Musikern und Formationen, u.a. mit Doppelbock und eCHo.

Am Anfang der Geschichte von Christine Lauterburgs Version von «Anneli» steht der Name Otto von Greyerz. Der Mundart-Schriftsteller und Hochschullehrer, der 1940 verstarb, sammelte alte Schweizer Volkslieder und gab diese 1906 in sechs Bändern unter dem Titel «Röseligarte» heraus.

Aus dieser Sammlung stammt das Lied «Anneli», die Vorlage für Christine Lauterburgs aufgepeppte Ethno-Pop-Variante. Lauterburg brachte damit frischen Wind in die Schweizer Volksmusik, obwohl sich nicht alle mit ihrem «Techno-Jodel» anfreunden konnten. Im Rahmen der 2010er Jahresserie Schweizer Pop-Geschichten erzählt Christine Lauterburg, wie es zu ihrer Interpretation von «Anneli» kam.