E.K.R.: Ein König regiert

Zusammen mit Black Tiger gehört E.K.R. zu den Urvätern des Mundartraps und bestreitet seit einem Vierteljahrhundert sein Leben mit Sprechgesang.

2014 veröffentlichte E.K.R. mal kein Rap-Album, sondern eine Reggae-Scheibe.

Bildlegende: E.K.R. 2014 veröffentlichte E.K.R. mal kein Rap-Album, sondern eine Reggae-Scheibe. zVg/Ellen Mathis

Unkorrumpierbar, sperrig und eigensinnig - E.K.R., der Rapper und Maler, ist unbestritten einer, der sich nie, auch nicht für den kommeriellen Erfolg, angepasst hat. Seine Vita liest sich wie das Klischee einer B-Boy-Biografie; eine Vielzahl von Abstürzen wechseln sich mit Höhenflügen minderer Zahl ab.

Jetzt, mit 44 Jahren, veröffentlichte Thomas Bollinger, wie E.K.R. bürgerlich heisst, unter dem Namen EKI Con El Italiano ein Reggae-Album: Auf «Reggae Gschicht» verknüpft der Silberrücken des Schweizer Raps süffigen Sommerklang mit gelebter Erfahrung.

Im Reggae Special-Interview vom April 2014 spricht E.K.R. über das neue Album und über die Zusammenarbeit mit Dino «El Italiano».

Im Focus-Interview vom Juni 2014 spricht der Vater dreier Kinder mit Hannes Hug über seine doch eher schwierigen Teeenager-Jahre, seinen Künstlernamen, seine Anfänge als Rapper - und wie man sich so fühlt als inzwischen älterer Herr im HipHop. Und er erklärt, was es mit den Messages im HipHop auf sich hat und wie das Genre für ihn als Ventil funktionierte.