Famara: Ein Leimentaler erobert Afrika

Über drei Jahre lang mussten sich Famaras Fans mit seinen «alten» Hits trösten. 2012 stand der hochbegabte Songschreiber endlich wieder in den Startlöchern.

Ein Baselbieter mit schwarzafrikanischer Seele.

Bildlegende: Famara Ein Baselbieter mit schwarzafrikanischer Seele. zVg

Nach drei Jahren kam 2012 das Album «The Cosmopolitan» in die Plattenläden. Wie Famara die «Kreativpause» verbracht hat, woher er die Energie für seine berühmten Bühnenshows holt und wo sich seine Rückzugsorte finden, all das hat der quirlige Reggae-Musiker im World Music Special-Interview verraten.

Darüber hinaus sprach er über sein Album «The Cosmopolitan», über Alpha Blondy, Touré Kunda, Afro Reggae und erzählt Anekdoten aus dem Aufnahmestudio. Famara, mit bürgerlichem Namen Thomas Nikles, wuchs im Leimental auf. Nach der Teilnahme an einem Perkussions-Workshop 1984 beginnt er sich erstmals für afrikanische Rhythmen zu interessieren.

Der Prophet im eigenen Land

Seither hat ihn die Faszination für das Trommeln nicht mehr losgelassen. Es folgen unzählige Solo-Auftritte und Kollaborationen mit diversen Bands. Als Famara Anfang 1998 nach Gambia reist, findet er in Musiker- und Medien-Kreisen viel unerwartete Anerkennung.

So titelt die Presse 1998 nach seinem Auftritt am Festival zur Unabhängigkeit Gambias vor einem 15´000 Leute-Publikum: «Swiss Reggae Star in Town». Mittlerweile - nach unzähligen Konzerten/Toureen und diversen TV-Auftritten im In- und Ausland und nach dem Erscheinen von inzwischen acht Alben (bis 2012) - ist der Prophet des Afrikanischen World Beat Reggae längst auch in seiner Schweizer Heimat ein Star.