Ira May, die neue Soul Queen aus Sissach

SFR 3 Black Music Special brachte 2013 alles ins Rollen. Es waren die letzten zwei Minuten des Basler Projekts «1City1Song», die aufhorchen liessen: «Das Beste zum Schluss. Eine Soulstimme, wie sie die Schweiz bisher nicht gekannt hat», erklärte Moderator Sascha Rossier.

Ira May im Januar 2014 im SRF 3-Studio, wo sie auch live zwei Songs zum besten gab.

Bildlegende: Ira May Ira May im Januar 2014 im SRF 3-Studio, wo sie auch live zwei Songs zum besten gab. SRF

SFR 3 Black Music Special brachte 2013 alles ins Rollen. Es waren die letzten zwei Minuten des Basler Projekts «1City1Song», die aufhorchen liessen: «Das Beste zum Schluss. Eine Soulstimme, wie sie die Schweiz bisher nicht gekannt hat», erklärte Moderator Sascha Rossier.

Es folgten Vergleiche mit Amy Winehouse, auf die Ira May immer noch angesprochen wird, obwohl sie immer wieder betont, sie sei doch einfach sie selbst. In Tat und Wahrheit ist sie ja wirklich keine Winehouse-Kopie, sondern durchaus eine eigenständige Künstlerin.

Mit dem Debüt-Album auf Platz 1 der Album Charts

Ende Januar 2014 dann präsentierte Ira May ihr Debut «The Spell». Eine Kollektion, die ihr der deutsche Rapper und Produzent Shuko auf den Leib geschneidert hat. Die 26-Jährige hat alle Songs selber geschrieben und präsentierte ein Album, das ganz bewusst nicht mit dem Anspruch auf Perfektion und Mainstream-Tauglichkeit entstanden ist,

Dafür enstand ein Album voller Soul, der überzeugt: mit einer grandiosen Stimme und Songs mit Ecken und Kanten. «Ein Hammeralbum» befand Black Music Special-Redaktor Sascha Rossier.

Das Publikum scheint ganz seiner Meinung zu sein, stieg «The Spell» doch innert kürzester Zeit auf Platz 1 der Schweizer Album-Hitparade.

Im Interview vom 24. Januar 2014 spricht Ira May über die Arbeit an ihrem Debutalbum, erzählt von Plänen und Träumen, was ihre Karriere auf internationalem Parkett angeht, erklärt, wie sie Songs schreibt und wie sie nach getaner Arbeit wieder in ihr Privatleben als Iris Bösiger zurückfindet.

Im Hitparaden-Interview, das Moderatorin Tina Nägeli am 9. Februar 2014 führte, erzählt die charmante Sängerin unter anderem vom Rummel, der mit dem Erscheinen des Albums losging – und von ihrem Umgang mit all dem Trubel.