King Kora: Multikulti aus Europa, den USA und Westafrika

Die zehnköpfige Zürcher Band King Kora pflegt seit Jahren enge Verbindungen zum westafrikanischen Staat Gambia.

Lamin Jobarteh, Frontmann bei King Kora.

Bildlegende: King Kora Lamin Jobarteh, Frontmann bei King Kora. zVg

In früheren Zeiten war die Kora, eine westafrikanische Stegharfe mit 21 Saiten, das Begleitinstrument der königlichen Geschichtenerzähler, der Griots.

Die Band mit Mitgliedern aus der Schweiz, Frankreich, den USA und Westafrika begeistert das Publikum mit neuen und alten gesungenen Geschichten in Form von Griot-Gesang, den Arpeggios der Kora, dem Swing der Bläser und den unaufhaltsamen Manding-Grooves.

In seinen Liedern singt Frontmann Lamin Jobarteh von alten Helden, ehrbaren Freunden, den Schwierigkeiten des Fortschritts und erzählt singend Familiengeschichte. Sänger und Koraspieler Lamin Jobarteh ist selber Gambier und singt den Song «Mini Amba» in seiner Sprache, Mandinka.

Der Song handelt von einer grossen («mini») Schlange («amba»), der schon die westafrikanischen Griots, die Geschichtenerzähler, magische Kräfte nachsagten. All dies erzählen King Kora im Interview im Rahmen der Jahresserie von 2010 Schweizer Pop-Geschichten.