Navel: «Man muss mehr Musik mit Herz machen!»

2013 wurden Navel vom Trio zum Quartett und sind seither mit dem neuen Album «Loverboy» am Start.

Den coolen Look hat man auch nach acht Jahren im Geschäft noch drauf.

Bildlegende: Navel Den coolen Look hat man auch nach acht Jahren im Geschäft noch drauf. Tabea Häberli

Vor acht Jahren tauchten Navel auf und galten gleich als grosse Schweizer Rock-Hoffnung. Wie sieht das nun mit dem dritten Album «Loverboy» der völlig umbesetzten, zum Quartett aufgestockten Nordwestschweizer Band aus?

Als Quartett sind Navel zugänglicher und vielseitiger denn je - zwischendurch schon fast poppig, doch immer noch packend und kräftig rockend. Konzessionen an den Massengeschmack werden immer noch keine gemacht.

Die neu dazugekommenen Tastenklänge weichen die Songs keineswegs auf, sorgen lediglich für willkommene Farbtupfer und Abwechslung. Die «neuen» Navel waren bei Rock Special zu Gast, um ihre neue Scheibe vorzustellen.

Im Interview vom Februar 2013 erzählen Frontmann Jari Altermatt, Bassist Marco Näf und Schlagzeuger Martin Huber über die Umbesetzung der Band, erklären, was sie inspiriert und wieso sie bei einer Plattenfirma aus Deutschland gelandet sind. Und sie tun kund, was ihrer Meinung nach in Sachen Musikförderung anders laufen muss in der Schweiz.

2010 äusserten Navel sich im Rahmen der Jahresserie Schweizer Pop-Geschichten zu ihrem Indie Rocksong «Forsaken Speech».

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Für Rock-Loverboys und -girls: Navel

11 min, aus Musicnight vom 8.3.2013

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Act der Woche: Navel

10 min, aus Musicnight vom 3.2.2011