Vera Kaa: Rockröhre mit Blues-Feeling

Bereits als 16-Jährige stand die Luzernerin auf der Bühne. Der grosse Durchbruch gelang ihr dann in den 80ern mit der Neuen Deutschen Welle.

Vera Kaeslin a.k.a. Vera Kaa heute.

Bildlegende: Vera Kaa Vera Kaeslin a.k.a. Vera Kaa heute. Reto Camenisch

«Das macht dich frisch», ihr erstes Soloalbum aus dem Jahr 1981, gewann in Deutschland den Phonoakademie-Preis. 1982 brachte sie das Album «Korrekt» heraus, ein Jahr später folgte «Zeit der Wölfe».

1985 wurde ihr der Rummel zu viel und sie löste ihre Band auf. Es folgten Abstecher ins Theater, sie spielte in Musicals mit, sang Brecht und Seemannslieder.

1991 kam Vera Kaa mit «Different Ways», einer waschechten, hauptsächlich englisch intonierten Rockscheibe auf den Markt. Im Focus-Interview von damals sprach sie über eben jenes Album sowie über ihre Erlebnisse und grossen Erfolge in Deutschland seit ihrer ersten Scheibe 1981.

Zudem äusserte sie sich über ihre Jugend, über Esoterik und Vegetarismus, die Liebe und Gleichberechtigung. Und die damals gerade mal 31-Jährige beantwortete die Frage zum Älterwerden im Rock’n’Roll Business.