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Aktuell Kulturhauptstadt: 10 Insider-Tipps für Marseille

Das Image von Marseille war nicht das Beste. Für 600 Millionen Franken hat sich die französische Hafenstadt nun herausgeputzt und präsentiert sich 2013 als Kulturhauptstadt Europas. SRF 3 Redaktorin Ursula Schubiger verrät, was man dort sehen muss.

Blick auf den «Vieux Port» von Marseille.
Legende: Blick auf den «Vieux Port» von Marseille. Reuters

In der Vergangenheit blieben viele Südfrankreich-Liebhaber Marseille fern. Der Stadt eilte ein strenger Geruch von Arbeitslosigkeit, vielen Immigranten und hoher Kriminalitätsrate voraus. Doch das ist nur die eine Seite.

Der «Spiegel»-Journalist Stefan Simons beschreibt die Stadt so: «Mit Marseille verbindet man kosmopolitisches Treiben auf den Märkten, das Aroma von Pastis und den Duft der Bouillabaisse - jener Fischsuppe, zu der kühler Wein und herzhaftes Aioli serviert wird.»

Die Bewohner der Stadt erhoffen sich vom Jahr als Kulturhauptstadt eine Imagekorrektur. SRF 3 Redaktorin Ursula Schubiger hat Marseille schon lange für sich entdeckt, fährt mehrmals jährlich hin und verrät hier einige Insider-Tipps:

10 Tipps für einen Besuch in Marseille

  • Nach der Ankunft am Bahnhof Marseille St.Charles die alte Treppe Richtung Stadt verwenden. Die Aussicht ist atemberaubend.
  • Der beste Reisemonat ist der Juni. Noch fehlen die Touristen und dennoch ist bereits Sommer. PS: Anfangs Monat reisen, da haben die Menschen noch Geld in der Tasche und sind gut gelaunt.
  • Warum ein Hotel buchen, wenn man auch gemütlich im eigenen Studio wohnen kann? Hier, Link öffnet in einem neuen Fenster Studios suchen. Bevorzugte Lage «La Plaine».
  • Zum Frühstück empfiehlt sich ein Kaffee im «O'Cours Jus». Der Platz Cours Julien ist zudem idealer Startpunkt für einen Spaziergang durch die Stadt.
  • Lust auf ein Bad im Meer? Da empfiehlt sich das Bain des Dames, Link öffnet in einem neuen Fenster (Bus Nr. 19, bis Monredon Paston). Idealerweise am Abend.
  • Zum Abendessen ins Restaurant Pavillon Thai, Link öffnet in einem neuen Fenster an der Rue 3 frere Barthelemy. Dort gibts leckere Ananas mit Crevetten gefüllt.
  • Livemusik für nur 5 Euro; das gibts im Paradox, Link öffnet in einem neuen Fenster, an der Rue Aubagne. Wenn die Band gut spielt, bleibt der Schuppen auch mal länger offen als nur bis 2 Uhr.
  • Wer noch nicht genug hat und lieber durch die Nacht feiert, geht Richtung Vieux Port. Dort sind all die Clubs, welche erst ab 2 Uhr nachts in Stimmung kommen.
  • Für den nächtlichen Hunger nach dem Tanzen empfiehlt sich Le Stop, Link öffnet in einem neuen Fenster, gleich gegenüber der Opéra. Dort isst man pain frites und beobachtet das typische Szeneleben von Marseille.
  • Noch nicht genug? Dann ein Klick aufs Video, Link öffnet in einem neuen Fenster der Band IAM. Das Songvideo «Demain c'est loin» zeigt einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen von Marseille.