«Ich bin ganz zufrieden mit dem Essen hier im Gefängnis»

Lamin Ndow und Emenike Iloh sitzen in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg ihre Haftstrafen ab. Die beiden Männer aus Afrika erzählten Tom Gisler ihre Geschichte.

Der Fussballer hinter Gittern

Lamin Ndow, genannt Endo, stammt aus Gambia und lebt seit 20 Jahren in der Schweiz. Der 40-Jährige verdiente sein Geld früher als Fussballer. Dann geriet er auf die schiefe Bahn und fing an mit Drogen zu handeln. «Ein riesiger Fehler», sagt Endo. Er bereue ihn jede Minute im Gefängnis.

Sein Lieblingssport spielt für ihn weiterhin eine wichtige Rolle: «Wir schauen regelmässig Fussballspiele im Fernsehen. Letze Woche war ich sauer, als YB 2:0 gegen den FB Basel verloren hatte. Ich mag den FC Basel überhaupt nicht, wenn er gegen YB gewinnt.»

Älplermagronen mit Apfelmus

Emenike Iloh ist Nigerianer. Zehn Jahre seines bisherigen Lebens verbrachte der 30-Jährige in der Schweiz.

An die Verpflegung in der JVA Lenzburg konnte er sich gut gewöhnen: «Ich bin ganz zufrieden mit dem Essen hier im Gefängnis. Nigerianer essen gerne Reis und Reis bekommen wir hier genug. Mein liebstes Schweizer Essen ist Älplermagronen mit Apfelmus.»