Wasserburg – die malerische Halbinsel im Bodensee

Am zweiten Tag der «4 in einem Boot»-Tour macht das Team Halt in Wasserburg, im schwäbischen Landkreis Lindau. Nach dem Erkunden der Sehenswürdigkeiten auf der kleinen Halbinsel, kann man es sich bei Speis und Trank gut gehen lassen.

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Ortsporträt Wasserburg

1:36 min, aus Musikwelle aktuell vom 29.08.2016

Wasserburg am Bodensee: Der Name des 4000-Seelen-Ortes kommt nicht von ungefähr. Ursprünglich stand auf der kleinen Halbinsel tatsächlich eine Festung, gut geschützt von drei Seiten durch den Bodensee. Doch gute Lage ist nicht alles: Im 14. Jahrhundert wurde die Festung zerstört und die Halbinsel neu bebaut.

Alte Geschichte und neue Kunst

Doch auch ohne Burg ist Wasserburg zu einem malerischen Kleinod am Bodensee geworden. Heute wird der Blick auf die Halbinsel vom Ensemble aus Schloss Wasserburg, Kirche St. Georg und Malhaus bestimmt. Hinter letzterem verbirgt sich ein historisches Gerichtsgebäude in dem früher unter anderem Hexenprozesse stattfanden und das heute als Museum dient.

Weitaus friedlicher geht es heute auf dem Skulpturenrundgang zu. Jedes Jahr stellt ein andere Künstler seine Skulpturen im Wasserburger Stadtgebiet aus und verschönert so das Stadtbild.

Das Umland von Wasserburg ist vor allem für seine Apfel- und Birnenbauern bekannt. Sie nutzen das warme Bodenseeklima und verarbeiten ihre Früchte unter anderem zu leckeren Obstbränden.

«4 in einem Boot»

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