«Dorfplatz Mosnang» – Begegnungen und Erlebnisse

«An welches Erlebnis wirst du dich noch lange erinnern?» Diese Frage stellt das «Dorfplatz»-Team in Mosnang vor eine Herausforderung. Denn Fränzi Haller, Sämi Studer und Alexandra Felder könnten über Begegnungen und Erlebnisse ein Buch schreiben.

Was für eine Woche! Was haben wir in fünf Tagen nicht alles über eine kleine Dorfgemeinde erfahren. Dank Fränzi Haller, Sämi Studer und Alexandra Felder. Sie haben uns unter dem Motto «Dorfplatz» die Toggenburger Gemeinde Mosnang in Bild und Ton vorgestellt haben.

Sie haben über interessante Menschen, spezielles Handwerk, berührende Traditionen, aussergewöhnliche Berufe, aktive Vereinsleute und vieles, vieles mehr berichtet. Tag für Tag. Ein Sammelsurium unterschiedlichster Erlebnisse.

Wie soll man aus dieser Vielfalt an Eindrücken einen besonderen Moment nennen, wenn man damit ein ganzes Buch füllen könnte. Beim persönlichen Rückblick auf den «Dorfplatz Mosnang» entscheiden sie sich so gesehen für eines von vielen Kapiteln.

Fränzi Haller (Projektleiterin/Redaktorin/Moderatorin)

Die Moderator trägt ein weisses Polo-Shirt und steht auf einem Spielplatz.

Bildlegende: Fränzi Haller hat das Projekt «Dorfplatz Mosnang» geleitet und war als Reporterin in Mosnang unterwegs. SRF

Zwei «Mosliger» Frauen sind Fränzi Haller besonders ans Herz gewachsen: Heidi Büchel und Marlen Länzlinger. Die zwei Frauen haben ihren Teil zum «Dorfplatz»-Programm beigesteuert.

Heidi Büchel hat nach anfänglichem Zögern fünf Geschichten für den «WortSchatz» geschrieben und gelesen. «Das Echo auf meine Geschichten war sehr positiv», erzählt sie Fränzi Haller Ende Woche. Man habe sie häufig darauf angesprochen. Wie sehr sie das freut, ist ihr anzusehen.

Marlen Länzlinger hat sich trotz viel Arbeit Zeit genommen, ein Online-Tagebuch zu schreiben. «Sie ist eine offene und unkomplizierte Frau», sagt Fränzi Haller. Mit ihr komme man ganz einfach ins Gespräch und könnte stundenlang mit ihr plaudern. Einfach so, weil die Chemie stimmt.

Sämi Studer (Redaktor/Moderator)

Sämi Studer trägt ein weisses Polo-Shirt, hält ein Mikrofon in der Hand und steht vor einem Bauernhaus.

Bildlegende: Sämi Studer war für den «Dorfplatz Mosnang» als Reporter unterwegs. SRF

Für Sämi Studer ist in Mosnang ein Bubentraum in Erfüllung gegangen: Während seiner Baustellen-Reportage durfte er den Bagger bedienen und damit ein paar Meter übers Gelände fahren. «Das war ein tolles Gefühl», sagt er strahlend.

Eine Überraschung erlebt er auch, als er die Musikgesellschaft Mosnang bei der Probe besucht. Eben noch Reporter, sieht er sich plötzlich in der Rolle des Dirigenten. Dirigent Lorenz Halter nimmt ihm das Mikrofon aus der Hand, übergibt ihm den Dirigentenstab und sagt: «Den nächsten Marsch dirigierst du».

An solche überraschenden Momente wird sich Sämi Studer noch lange erinnern, ebenso an den Kontakt mit der Dorfbevölkerung von Mosnang. Besonders beeindruckt hat ihn das Vereinsleben in der Toggenburger Gemeinde.

Alexandra Felder (Fotografin)

Die Fotografin trägt ein weisses Polo-Shirt und steht mit ihrer Kamera neben einer grossen Plastikkuh.

Bildlegende: Alexandra Felder hat «Dorfplatz Mosnang» in Bildern dokumentiert. SRF

Für «Dorfplatz»-Fotografin Alexandra Felder war der Besuch beim Geissenzüchter sehr eindrücklich und hinterliess nachhaltige Spuren. Gute Schnappschüsse sollte es von der Reportage geben. Dafür wurde Sämi Studer fürs Interview ins Gehege geschickt. Eine der Ziegen hat den Radiomann offenbar zum Fressen gern und beisst ihn genüsslich in die Wade. Aua!

Alexandra Felder kann sich das Lachen nicht verkneifen, zu komisch war dieses Intermezzo. Nachdem sie sich überzeugt hat, dass die Sache mit der Wade nur halb so schlimm ist, wie das laute Aua vermuten liess, steigt sie selber ins Gehege.

Die wunderschönen Ziegen sind einfach ein verlockendes Fotosujet. Sämi Studer meint noch «du bist aber mutig», und schon wird die Fotografin umringt. Statt einem Biss erhält sie einen feuchten Kuss, statt an der Wade, interessieren sich die Ziegen für die Bluse. Auch die haben sie offenbar zum Fressen gern.