Marlen Länzlinger schreibt «Dorfplatz»-Tagebuch

Für den «Dorfplatz» hat sich Marlen Länzlinger bereit erklärt Tagebuch zu schreiben. Sie sei schon immer ein Landei gewesen, sagt die dreifache Mutter, Bäuerin und Floristin. Wäre da nicht die Arbeit, würde sie sich in «Moslig» – wie die Einheimischen ihr Dorf nennen – wie in den Ferien fühlen.

Zu Hause bei Marlen Länzlinger

Im Landleben sieht die 33-Jährige viele Vorteile: In einem Dorf kenne jeder jeden, der Zusammenhalt sei gross und man könne auf die Hilfe der Nachbarn zählen. Das sind keine leeren Worte, sondern erlebte Realität. Während der Krankheit ihres Schwagers und nach dessen Tod haben sie und ihre Familie die nachbarschaftliche Hilfe sehr geschätzt.

Marlen Länzlingers Mann hat nach dem Tod seines Bruders den elterlichen Hof übernommen. Nun betreibt das Ehepaar Land- und Milchwirtschaft mit Kühen, Rindern und bis zu 3000 Hühnern.

Der Hof im Weiler Ehratsrick liegt in der Bergzone. Die Lage erfordert viel Handarbeit und beansprucht viel Zeit. Zeit, die der Floristin für ihr eigenes Blumengeschäft fehlt, vor allem jetzt, da ihr Mann noch die Landwirtschaftsschule absolviert. Deshalb übergibt sie Ende Juni den Ladenschlüssel ihrer Nachfolgerin und zieht sich nach neun Jahren aus dem Geschäft zurück.

Alle Hände voll zu tun

Fortan will sie sich voll und ganz dem Hof und der Familie widmen. Dazu gehören die drei Kinder Leana (6), Julian (3 1/2) und Jonas (1 1/2). Sie sorgen dafür, dass Marlen Länzlinger weiterhin alle Hände voll zu tun hat, auch wenn sie keine Blumensträusse mehr bindet.

Über Langeweile wird sich die junge Mosnangerin auch während dem «Dorfplatz» nicht beklagen können. Mit einem täglichen Bericht lässt sie uns von Montag bis Freitag an ihrem Alltag auf dem Land teilhaben.