Basel, Pauluskirche

Eines der häufigen um 1900 gegossenen Gesamtgeläute in dieser Tonfolge, die besonders für neue Stadtquartier- und grössere Landkirchen gewählt wurde.

Im Sinne des Gesamtkunstwerks entwarf hier der Kirchenarchitekt Karl Moser auch die Glockenzier, die mit ihren romanischen Flechtbändern dem Stil des Kirchenbaus angepasst ist.

Dieses Konzept, das im Sinne von „alles aus einer Hand“ gegen die Arbeitsteilung der Industrialisierung gerichtet war und sich in der Folgezeit stärker etablierte, wurde hier in der Schweiz vermutlich erstmalig auch beim Glockenschmuck umgesetzt.

Glockendetails

OrtBasel
ObjektPauluskirche
Konfessionreformiert
Aufnahme1994
SchlagtonNameGewichtGussjahrGiesser
3575 kg1901H. Rüetschi & Co., Aarau
des'2088 kg1901H. Rüetschi & Co., Aarau
es'1497 kg1901H. Rüetschi & Co., Aarau
ges'910 kg1901H. Rüetschi & Co., Aarau
b'432 kg1901H. Rüetschi & Co., Aarau