Hergiswil, St. Johannes der Täufer

Ein klangvolles Geläut, dessen zwei reich verzierte Renaissance-Glocken die beiden bedeutendsten Luzerner Glockengiesser repräsentieren.

Die Giesserei Rüetschi versuchte 1865 mit dem Neuguss der grössten und der kleinsten Glocke ein musikalisch harmonisches Gesamtgeläut herzustellen.

Das Vorhaben konnte nicht gelingen, weil bereits die zwei vorhandenen Glocken nicht in einem reinen Intervall zusammenklangen. Umso eigenständiger wurde dadurch der Charakter des Gesamtklangs.

Glockendetails

OrtHergiswil am Napf LU
ObjektKirche St. Johannes der Täufer
Konfessionkatholisch
Aufnahme1997
SchlagtonNameGewichtGussjahrGiesser
des'2292 kg1865Rüetschi, Aarau
f'Mittagsglocke1100 kg1646Jost Rüttimann
g'Betglocke610 kg1603Moritz Schwarz
des''St. Katharinenglocke310 kg1865Rüetschi, Aarau