«Der Rubin» von Friedrich Hebbel

Ein zauberhaftes Märchen aus dem alten Bagdad. Assad, ein junger Türke, verguckt sich in einen prachtvollen Rubin, landet vor dem Kadi, und verliert wegen des Edelsteins beinahe seinen Kopf. Der Rubin birgt ein bittersüsses Geheimnis. Wenn Assad nur wüsste, wie er es lüften kann!

Seinen Vater verlor Christian Friedrich Hebbel (1813–1863) bereits mit 14 Jahren. Bescheidene bis ärmliche Verhältnisse prägten sein Leben bis 1846, als er in Wien die Burgschauspielerin Christine Enghaus heiratete.

Ab 1835 führte Hebbel Tagebuch. Diese Aufzeichnungen zählen noch heute zu den bedeutendsten Büchern der Weltliteratur. Das Märchen «Der Rubin» schrieb er 1851.

Für die Bühne verfasste Hebbel vor allem Dramen. Bekannte Werke sind «Die Nibelungen», «Gyges und sein Ring» und vor allem das bürgerliche Trauerspiel «Maria Magdalena».

Erzählerin: Maria Becker
Regie: Ruth Thurneysen/Isabel Schaerer
Produktion: SRF 1954/2013
Dauer: 28‘