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Hörspiel-Klassiker Juni «König F» von Robert Messerli

Hauptfigur der Hörspiel-Saga ist das junge Spielertalent Toni Tschümperli. Der junge Mann erlebt als Mittelfeldspieler einen kometenhaften Aufstieg. Aber dann sieht sich der etwas naive Fussballer mit den Herausforderungen des frühen Ruhms konfrontiert.

Schwarz-Weiss-Fotografie mit fünf Fussballspielern vor einem Tor.
Legende: Schweizer Fussball 1970: FCZ-Stürmer Rosario Martinelli erzielt im Spiel gegen den FC Freiburg den Führungstreffer zum 1:0. Keystone

Zur Ursendung 1971 wurde Spielertalent Toni Tschümperli mit folgenden Worten charakterisiert: «Er rannte in alle offenen Messer, beging alle Jugendsünden eines zu früh Erfolgreichen, glaubte sich gegen die ihm unangenehmen Einflüsse wehren zu müssen, spielte leichtfertig nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit den ihm zufliegenden weiblichen Sympathien, verärgerte Reporter, Kollegen, Freundinnen, kurz: dieser Toni Tschümperli arbeitete sich nah an den Rand des Abgrunds.»

Toni wäre auch in den Abgrund gestürzt, hätte er nicht einen Vater von altem Schrot und Korn und einen echten Freund aus der Schulzeit gehabt. Die harte Hand des Einen und das unerschütterliche Vertrauen des Andern halfen ihm, sein Tief zu überwinden und als geläuterter Mensch sich dem neuerlichen Erfolg gewachsen zu zeigen.

«König F» – alle Hörspielfolgen mit Link zum Download

Bekannte Stimmen aus alten Zeiten

Die sechs Folgen dieser Schweizerischen Hörspiel-Saga mit Retro-Charme bieten auch ein Wiederhören mit Schauspiel-Legenden der damaligen Zeit: Ellen Widmann, Heinrich Gretler, Ruedi Walter und viele andere. Dazu ist der unvergessliche Jean-Pierre Gerwig in seiner Eigenschaft als Fussball-Reporter zu hören.

Mitwirkende: Heinrich Gretler (Fritz Tschümperli), Karen Meffert (Hanna, seine Frau), Jean-Jacques Oehme (Toni Tschümperli), Ellen Widmann (Helene Krattiger), Franz Matter (Karl Krattiger), Jean-Pierre Gerwig (Paul Germann), Silvia Lydi (Frau Germann), Ruedi Walter (Pius Fädli), Inge Hugenschmid (Jocelyne), René Besson (Ruedi Linder), Elisabeth Schnell (Berthe Linder) u.a.

Regie: Ulrich Studer
Produktion: 1971, SRF