Juryobmann Timo Allemann

Beim Eidgenössischen Jodlerfest Davos ist Timo Allemann für die Bewertung der Jodelvorträge zuständig. Ein grosser Teil der Aufgaben eines Chefjurors fallen lange vor dem Fest an. Während dem Fest fungiert er sozusagen als Feuerwehr: Timo Allemann springt ein, wenn's irgendwo brennt.

Timo Allemann mit braunem Anzug im Freien auf einem Feld.

Bildlegende: Timo Allemann lebt in Buchs SG und unterrichtet als Klavierlehrer an der Musikschule Werdenberg. zvg

Die Arbeit als Juryobmann beginnt für Timo Allemann Monate vor dem Jodlerfest. Er muss die Jury einteilen, anhand der Vorträge ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen und den administrativen Ablauf der Konzerte begleiten.

Ebenfalls vor dem Fest frischen alle Jurymitglieder am sogenannten Jurytag ihr Fachwissen auf und definieren die Kriterien für die Bewertung.

Detaillierte Bewertung

Während dem Fest wird jeder Wettvortrag von drei Juroren bewertet. Der erste achtet auf Tongebung, Klangbildung, Homogenität und Aussprache.

Der zweite auf die künstlerischen Aspekte sowie die rhythmische und dynamische Gestaltung. Der dritte Juror schenkt der harmonischen Reinheit und dem «sauberen» Gesang besondere Beachtung.

Nebst diesen detaillierten Aufgaben vergibt jedes Mitglied der Jury auch eine Note für den Gesamteindruck. Aus diesen sechs Noten ergibt sich dann die Schlusswertung und eine Klassierung von 1 - 4, wobei 1 die beste ist.

Ostschweizer mit Berner Wurzeln

Timo Allemann wurde 1957 in Biel geboren, wo er später am Konservatorium auch das Diplom als Orgellehrer erwarb. Heute lebt er in Buchs im St. Galler Rheintal und unterrichtet als Klavierlehrer an der Musikschule Werdenberg.

Seit vielen Jahren setzt Allemann seine Fähigkeiten auch für den Nordostschweizerischen und Eidgenössischen Jodlerverband ein. Er wirkt als Chordirigent, Kursleiter, Juror und Juryobmann.

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