Bruno Zemp – zwischen Posaune und Alphorn

Der Entlebucher Bruno Zemp ist ein gefragter Posaunist und Lehrer. Der 38-jährige Bauernsohn aus Escholzmatt lernte schon als kleiner Junge Posaune. Trotzdem hat der Berufsmusiker eine weitere Liebe entdeckt – jene zum Alphorn. Auf diesem Instrument tobt er sich gerne richtig aus.

Bruno Zemp vor dem Musikwelle-Logo.

Bildlegende: Bruno Zemp ist fasziniert von der Vielseitigkeit der Posaune. SRF

Bruno Zemp mag es musikalisch abwechslungsreich: von Klassik bis Jazz. Er möchte sich nicht auf einen Musikstil festlegen. Als Kind hat er angefangen Blasmusik zu spielen. Später absolvierte er in die Jazzschule.

Der Vollblutmusiker ist inzwischen aber nicht mehr nur mit der Posaune anzutreffen. Er hat seine Liebe zum Alphorn entdeckt. Das Alphornspielen hat Tradition und diese soll auch gepflegt werden, ist Bruno Zemp überzeut. Er, der selber gerne in der Tracht ein klassisches Alphornstück spielt. Aber dieses Instrument lasse so viele Töne und Klangfarben zu, da müsse man einfach ausprobieren und die Grenzen auch mal sprengen.

Das Eine tun und das Andere nicht lassen, das ist Zemps Devise im Umgang mit dem Alphorn.

«Treibhorn» verbindet Alt und Neu

Gemeinsam mit Roger Konrad arbeitet Bruno Zemp an einem Alphornprojekt. Im September präsentieren sie es zum ersten Mal am «World Band Festival» einem grossen Publikum. Zusammen mit verschiedenen Gastmusikern und speziellen Alphörnern möchten sie neue Klänge auf die Bühne bringen.

Ausserdem sind auf diesen Zeitpunkt hin entsprechende Tonaufnahmen geplant. «Treibhorn» heisst die Formation, die traditionelle Alphornthemen aufgreift und diese weiterentwickelt.

Auch wenn Bruno Zemp modern Alphorn spielt, bleiben seine traditionellen Wurzeln vorhanden. Viele Stücke werden von der neuen Formation traditionell gespielt, aber mit einem neuen Stil und einer gewissen Lockerheit anders gestaltet.

Homepage

Sendung zu diesem Artikel