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Albert Koechlin Stiftung Anerkennung für Innerschweizer Trachten-Vereinigungen

Mit Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern werden fünf kantonale Trachtenvereinigungen mit dem Anerkennungspreis der Albert Koechlin Stiftung ausgezeichnet. «Durch den Erhalt traditioneller Bräuche tragen die Vereinigungen zur kulturellen Vielfalt bei», wird der Entscheid begründet.

Eine Gruppe junger Menschen in farbenfrohen Trachten.
Legende: Traditionelle Urner Trachten 2014 an der Sennenchilbi im Bergdorf Bürglen im Schächental. Keystone

Trachtenvereinigungen pflegen und fördern Volkstanz, Volkslied, Volksmusik und zum Teil auch Volkstheater. Besonders am Herzen liegt ihnen auch der Nachwuchs. Durch das Tragen einer Tracht bleibt auch traditionelles Handwerk wie Klöppeln und Kunststricken erhalten sowie die Herstellung filigranen Schmucks.

Viele Gründe also, die für den Anerkennungspreis sprechen, mit dem die Koechlin Stiftung unter anderen die fünf Innerschweizer Trachtenvereinigungen auszeichnet. Sie erhalten ein Preisgeld von insgesamt 75'000 Franken. «Erfahrungsgemäss wird das Geld immer im Sinn der ausgezeichneten Idee oder Tätigkeit verwendet», so Patrick Ambord, Projektleiter Annerkennungspreis. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 11. Januar 2018 im Rahmen einer nicht öffentlichen Feier statt.

Auszeichnungen für soziales Engagement

Mit je 30'000 Franken Preisgeld würdigt die Koechlin Stiftung ausserdem das Engagement der SOS-Bahnhofhilfe sowie den Luzerner Verein Pfasyl. Mit 20'000 Franken wird der Verein Grenzenlos Rigi in Küssnacht ausgezeichnet.

Die SOS-Bahnhofhilfe Menschen, sich in Schweizer Bahnhöfen zurechzufinden. Der Verein Pfasyl besucht jeden zweiten Sonntag Kinder in Luzerner Asylzentren, um mit ihnen zu spielen und ihnen die Jugendverbände näher zu bringen. Die Jugendgruppe Verein Grenzenlos Rigi in Küssnacht organisiert einmal im Monat Höcks für Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen.