Archivperlen: Schweizer Film-Wochenschau

Die Schweizer Film-Wochenschau wurde 1940 ins Leben gerufen «gegen die unheilvolle Propaganda» der Nazis in Deutschland, «als Mittel der geistigen Landesverteidigung, um Bildmaterial aus dem eigenen Land zu liefern.»

Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte die Schweizer Film-Wochenschau weiter als audiovisuelle Unterstützung der Printmedien, mit dem Ziel: «Verständnis schaffen für die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnisse» und unterhalten.

Wie entsteht die Schweizer Film-Wochenschau?

1956 dokumentierte der Berner Radioredaktor Charles Cantieni die Entstehung eines Beitrags der Schweizer Film-Wochenschau. Er sprach mit Chefredaktor Hans Laemmel, begleitete einen Kameramann bei den Aussenaufnahmen, verfolgte Sichtung und Schnitt des Bildmaterials und wurde Zeuge, wie der Beitrag über den Einsatz eines Echolots im Neuenburgersee schliesslich mit Kommentar, Geräuschen und Musik vertont wurde.

Die 1000. Ausgabe

Im Februar 1962 feierte das Kinoformat mit der Ausstrahlung der 1000. Folge Jubiläum. Grund genug für die Sendung «Zytglogge» hinter die Kulissen der Schweizer Film-Wochenschau zu blick«Was für ein unglaublicher Schatz – Die Schweizer Film-Wochenschau»: Unter diesem Titel hat Radio SRF 2 Kultur etliche Archivperlen aus der breiten Themenpalette der Film-Wochenschau zusammengetragen.

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