Georg Schlunegger trifft mit «Heimweh» den Nerv der Zeit

Der Männerchor «Schluneggers Heimweh» schafft Unglaubliches: Obwohl das Album «Heimweh» weder im Handel noch auf Downloadportalen erhältlich ist, hat es bereits Goldstatus erreicht. Dabei wird es erst Ende Oktober offiziell veröffentlicht.

Video ««Heimweh» mit «Rosmarie»» abspielen

«Heimweh» mit «Rosmarie»

3:46 min, aus Donnschtig-Jass vom 4.8.2016

«Schluneggers Heimweh» ist das neuste Projekt von Hitmill, der Musikproduktionsfirma um die Produzenten und Komponisten Fred Herrmann, Georg Schlunegger und Roman Camenzind.

11 Sänger aus sieben Kantonen

«Mein Traum war es, einen Chor zu gründen, der die schönsten Männerstimmen aus der ganzen Schweiz vereint», erklärt Georg Schlunegger das neueste Projekt. «Mit diesem Chor wollen wir eine neue, etwas nachdenklichere Art von Volksliedern singen.»

Zwei Jahre lang hat Schlunegger nach den perfekten Sängern gesucht. Gefunden hat er sie im Muotatal, Emmental oder dem Appenzell: urchige Jodler, tiefe Bässe und hohe Tenöre aus sieben Kantonen.

Mit ihnen hat er klammheimlich ein Album voll eingängiger Melodien aufgenommen, die direkt ins Herz zielen. Die Lieder berühren, begleiten, klingen nach. Die Texte handeln von Liebe und Heimat, Hoffnungen und Sehnsüchten.

Vielseitige Projekte

Abgesehen von «Schluneggers Heimweh» zeigt sich die Handschrift von Georg Schlunegger bei sehr unterschiedlichsten Musikproduktionen. So hat der Grindelwalder Musikproduzent Sängerinnen wie Anna Rossinelli oder Francin Jordi in die Hitparade katapultiert.

Mit dem Lied «You and Me» von Georg Schlunegger vertrat die Heilsarmee unter dem Namen Takasa die Schweiz 2013 am Eurovision Song Contest.

Auch für Werbesongs scheint Schlunegger das richtige Gespür zu haben. Die von ihm und Roman Camenzind geschriebenen Lieder «Love» und «I Love» für die Bioproduktlinie Naturaplan landeten auf Platz 2 und 1 der Schweizer Hitparade.

Sendung zu diesem Artikel