Verena Speck: «Die Nähe zum Publikum zeichnet die Musikwelle aus»

«Ab heute Morgen erklingen auf der alten Mittelwelle-Frequenz von Beromünster neue Töne». Mit diesen Worten wurden in den Nachrichten von Schweizer Radio am 1. Oktober 1996 das neue Programm «Musigwälle 531» vorgestellt. Damit begann auch für Verena Speck ein neues Radiokapitel.

Verena Speck war dabei, als SRF Musikwelle am 1. Oktober 1996 unter dem Namen «Musigwälle 531» auf Sendung ging. «Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, war der erste Titel, den wir zum Start ausstrahlten», erinnert sich die ehemalige Co-Leiterin. Übungshalber habe das Team aber bereits um Mitternacht auf der Mittelwelle-Frequenz gesendet und mit einem kleinen Apéro auf eine erfolgreiche Zukunft angestossen.


Die «Musigwälle 531» als «Sunnewälle»

0:22 min, aus SRF Musikwelle Brunch vom 23.09.2016

Pionierzeit von SRF Musikwelle

«Wo schiint d’Sunne, we’s dusse chuttet und tuet? Uf dr Sunnewälle natürlech, vo dr Musigwälle 531 vo Schwiizer Radio DRS 1». Eine Aufnahme mit diesem Signet hat Verena Speck in ihrem privaten Archiv aufgestöbert.

Weitere solcher Perlen – Trailers, Ausschnitte aus Quiz-Sendungen oder Moderationen – hat sie zum Jubiläum von SRF Musikwelle ausgegraben. Sie untermalen die Geschichten aus der Pionierzeit der «Musigwälle 531», von denen Verena Speck im «SRF Musikwelle Brunch» erzählt.

39 Jahre lang war Verena Speck bei Schweizer Radio DRS 1 tätig – als Moderatorin, Redaktorin, Reporterin und schliesslich als Co-Leiterin der «Musigwälle 531». Bekannt war die ehemalige Radiofrau auch als Präsentatorin vom «Spielhaus» am Schweizer Fernsehen.

Seit 2006 ist Verena Speck als Musikmamsell unterwegs und weckt mit ihren mobilen Plattenspielern musikalische Erinnerungen. Viel Beachtung findet ihr Tanzcafé für Menschen mit Demenz.

Sendung zu diesem Artikel