«Wätter wiise» kann jeder

Anhand von Tieren, Pflanzen oder Gegenständen das Wetter vorherzusagen, dafür sind heutzutage besonders die Muotathaler Wetterschmöcker bekannt. Allerdings gibt und gab es solche Hobby-Metereologen schon immer. Radio DRS startete 1989 sogar einen Aufruf für «Wätterwiiser» - mit grossem Erfolg.

Ein grüner Frosch klettert eine kleine Leiter hoch, die an einem Einmachglas lehnt.

Bildlegende: Der Frosch musste in frühen Zeiten als Wetterprophet herhalten. istockühoto

«Das, was die Metereologen im TV und am Radio prophezeien, kann ich viel besser», behaupten viele Hobby-Wetterpropheten. Anhand von Pflanzen, dem Verhalten von Tieren oder Gegenständen stellen sie ihre eigenen Prognosen auf. Bisweilen kann das sehr eindrücklich sein, wie bei den Muotathaler Wetterschmöckern.

Radio DRS machte sich schon 1989 auf die Suche nach solchen «Wätterwiisern». Zahlreiche Menschen wollten ihr Können beweisen. Das Radio-Team traf eine Vorauswahl und konnte ein paar wirklich plausible Beispiele präsentieren. Als Fazit kann man sagen, dass Wetterfühligkeit keine Einbildung ist. Die Physik hat immerzu ihre Hände mit im Spiel.

In der Sendung «Sinerzyt» von SRF Musikwelle blickt der frühere Radiomoderator Roland Jeanneret im Juli auf die Sommerserie von 1989 zurück.