Die Fäaschtbänkler stehen zu ihrem Namen

Nein, es ist kein Schreibfehler. Die fünf Jungs aus dem Sankt Galler Rheintal nennen sich offiziell Fäaschtbänkler und kommen damit in ihrer Heimat schon mal sehr gut an. Nun soll der internationale Durchbruch gelingen. Der kurlige Name bleibt, dafür passen sich die Fäaschtbänkler musikalisch an.

Wer auf dem aktuellen Album der Rheintaler Band einen Titel auf Schweizerdeutsch sucht, sucht vergebens. Die Fäaschtbänkler Marco Graber, Andreas Frei, Michael Hutter, Roman Wüthrich und Roman Pizio entschieden sich gezielt dafür, alle ihre Lieder auf Deutsch einzusingen.

Bisher feierten sie vor allem in ihrer Heimat dem Sankt Galler Rheintal und im angrenzenden Vorarlberg grosse Erfolge. Mit der neuen Strategie soll nun der ganz grosse Sprung über die Landesgrenze hinauzs gelingen. Das Zeug dazu haben die Jungs definitiv.

Ihr Album «Mitten in die Scheibe» klingt noch moderner, noch frecher, noch jünger als die beiden Vorgänger. Der Bezug zur Blasmusik ist offensichtlich. Einige der Fäaschtbänkler absolvierten auf ihrem Blasinstrument sogar das Konservatorium.

Ihr Musikstil erstreckt sich jedoch von Oberkrainer Blasmusik über Schlager und traditioneller Volksmusik bis hin zu Pop und House. Ein musikalisches Chaos? Mitnichten! Auch dabei handelt es sich um eine bewusste Entscheidung der Jungs.

Chamäleons auf Trompete und Co

Am liebsten präsentieren sich die Fäaschtbänkler nämlich als musikalische Chamäleons. Auf einem ihrer beliebten Youtube-Videos schaffen sie es gar 22 verschiedene Musikgenres innerhalb von fünf Minuten zu spielen. Sogar Hard Rock und Dub Step kommen dabei nicht zu kurz. Bei einem solch kunterbunten Mix, dürfte es einigen Hörerinnen und Hörern ganz schwindlig werden – die anderen hingegen können nicht genug davon kriegen.

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