Hansi Hinterseer: «Berge sind ein Juwel»

Er ist ein Mann der Berge: Hansi Hinterseer geniesst es, in der Bergwelt ein naturnahes Leben führen zu können. Dass sein 33. Album «Bergsinfonie» heisst, macht also durchaus Sinn. Einmal mehr bringt der blonde Frauenschwarm der Volksmusik damit sein starkes Heimatgefühl zum Ausdruck.

Die Berge in seiner Heimat Tirol und in der Schweiz bezeichnet Hansi Hinterseer als Juwel. «Sie sind kraftvoll, stark, wild, brutal und zeigen sich immer wieder von einer neuen Seite.» Aus dieser eindrücklichen Vielfalt sei die «Bergsinfonie» entstanden. «Das Album enthält Lieder aus meiner Heimat, Lieder über die Berge, dazu beschwingte Schlager und ein paar Balladen.»

Per Definition bedeutet Sinfonie eine reiche Gesamtheit oder eine gewaltige Fülle, in der verschiedene Einzelteile eindrucksvoll zusammenwirken. Bei Hansi Hinterseers «Bergsinfonie» erzeugt die musikalische Mischung eine solche Fülle, wobei das Volkstümliche für einmal überwiegt.

Publikumsnähe

Erfolg und Beliebtheit von Hansi Hinterseer lassen sich unter anderem durch seine Nähe zum Publikum erklären. Reisen und Wanderungen mit seinen Fans gehörten bis 2011 regelmässig in sein Jahresprogramm. Und trifft er in seiner Freizeit einen Fan, nimmt er sich Zeit für eine kurze Plauderei.

Davon weiss auch SRF Musikwelle-Hörerin Erika Sturzenegger zu berichten. Sie hat Hansi Hinterseer letztes Jahr im Wildpark getroffen und durfte sich mit ihm fotografieren lassen.

Der Schweiz verbunden

Mit der Schweiz fühlt sich Hansi Hinterseer auf besondere Weise verbunden. Seit 30 Jahren ist er mit einer gebürtigen Tessinerin verheiratet, die in Bern und Gstaad aufgewachsen ist.

Auch vor rund 40 Jahren – während seiner Karriere als Skirennfahrer – habe er sich in der Schweiz immer wohl gefühlt. «Obwohl ich ein Österreicher bin, hatte ich in der Schweiz unglaublich viele Fans.»

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