Howard Carpendale in geheimer Mission

Sobald die ersten Takte seiner neuen Single «Wenn nicht wir» erklingen, wähnt man sich im Kino. Ein Hauch von «Goldfinger» und Martini «geschüttelt nicht gerührt» liegt in der Luft. Bei Howard Carpendales neustem Werk lässt James Bond grüssen. Einmal mehr wird klar: Howie hat es einfach drauf.

Während viele aktuelle Schlagerstars auf stampfende Disco-Beats und kreischende Rockgitarren setzen, beweist Carpendale Stil. Anders kann man seine Hommage an die Titelmelodien klassischer James Bond-Filme nicht umschreiben. Vor allem die Bläser erinnern stark an Bond-Perlen von Shirley Bassey, Tom Jones oder Sheena Easton. Eine Nummer, die dem mittlerweile 71 Jahre alten Schlagerstar mehr als gut steht, wie unser Schlagermosaik-Experte Roger De Win meint.

Handgemachte Orchestrierung

Dabei klingt «Wenn nicht wir» handgemacht. Die verheissungsvollen Bläsereinsätze, das pulsierende Schlagzeug, die dramatischen Streicher… sie alle sorgen ab dem ersten Ton für Gänsehaut. Es hört sich tatsächlich so an, als ob hier ein echtes Orchester aufgeboten wurde. Man gerät wie in eine Art Strudel und wird davon mitgerissen. Hinzu kommt der Text, der wirklich etwas aussagt.

«  Uns sollte bewusst werden, dass wir einander brauchen! »

Howard Carpendale

Howard konnte in seiner mittlerweile 50 Jahre andauernden Karriere zahlreiche Hits wie «Deine Schuhe im Sand» oder «Hello Again» verbuchen. Vor ein paar Jahren wollte er sich vom Showbusiness zurückziehen. Diesen Schritt hat er nun aber wieder längst ad acta gelegt.

Von seiner Erfahrung und seinem Charisma können sich jüngere Konkurrenten eine Scheibe abschneiden – oder um es mit den Worten von Roger De Win zu sagen: «Ohne Altstars wie Howard Carpendale wäre die Schlagerszene nur halb so spannend!»