20 Jahre SRF Musikwelle mit Volksmusik vom Feinsten

Fünf Top-Formationen, hervorragende Gastgeber, ein begeistertes Publikum und ein jubilierendes SRF Musikwelle-Team: Das sind die Zutaten für ein «Zoogä-n-am Boogä» der besonderen Art. Im Rössli Illnau wurden die Feiern zu 20 Jahre SRF Musikwelle eingeläutet.

«Zoogä-n-am Boogä» aus Illnau

Am 1. Oktober 1996 ging das Programm von SRF Musikwelle auf Sendung. Der 20. Geburtstag wird im September mit verschiedenen Spezialsendungen am Radio und Fernsehen gefeiert. Den Auftakt macht «Zoogä-n-am Boogä» mit der zweistündigen Livesendung aus dem Rössli in Illnau ZH.

Zum 20-Jahr-Jubiläum der SRF Musikwelle hat Moderator Beat Tschümperlin fünf der allerbesten Schweizer Volksmusikformationen in die Sendung eingeladen.

Die Formationen in der zweistündigen Livesendung

    • Vier Musiker in Appenzellertracht spielen Hackbrett, Violine, Akkordeon und Kontrabass.

      Bildlegende: Kapelle Alderbuebe. zvg

      Kapelle Alderbuebe

      Seit 1884 ist der Name Alder aus Urnäsch für gepflegte Appenzellermusik ein Begriff. Die Alderbuebe, die mittlerweile keine Buben mehr sind, gehören zu den berühmtesten Volksmusik-Ensembles der Schweiz. Viele erfolgreiche Auftritte im In- und Ausland, Radio und Fernsehen begründen ihre Popularität. Sie spielen sowohl traditionelle wie auch neue Volksmusik. Von Eigenkompositionen bis zu fremdländischen Klängen finden im breit gefächerten Repertoire der Alderbuebe Platz.

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    • Vier Musikanten mit ihren Instrumenten: Kontrabass, Schwyzerörgeli und Klarinette.

      Bildlegende: Res Schmid-Gebrüder Marti. zvg

      Res Schmid-Gebrüder Marti

      Auch die Berner Formation Res Schmid-Gebrüder Marti, abgekürzt RSGM, ist eine der besten Volksmusik-Gruppen der Schweiz. 1999 bekam dieses Quartett den Prix Walo. Res Schmid ist zudem Träger des Goldenen Violinschlüssels und ehemaliges Mitglied der legendären Schmidbuebe. Kein anderer Musiker beherrschte vor Res Schmid das Schwyzerörgeli ähnlich virtuos.

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    • Ein Klarinettist mit schulterlangen Haaren.

      Bildlegende: Dani Häusler. zvg

      Kapelle Heirassa-Revival

      Kaspar Muther, Alois Schilliger und Walter Grob waren die grossen Persönlichkeiten der Kapelle Heirassa (1959 – 1969). Die Kapelle Heirassa-Revival pflegt die kostbaren und gern gehörten Melodien dieser Komponisten stilgetreu und lässt nostalgische Momente aufleben. In der «Zoogä-n-am Boogä»-Sendung spielen als Bläser Dani Häusler, Fredy Reichmuth am Akkordeon, Gaby Näf ist am Klavier und Sepp Huber am Kontrabass.

    • Ein älteres Ehepaar, das Akkordeon spielt.

      Bildlegende: Akkordeonduo Näf-Häusermann. zvg

      Akkordeonduo Näf-Häusermann

      Der Auftritt an ihrem Wohnort Illnau ist für das virtuose Akkordeonduo Doris und Willy Näf-Häusermann ein Heimspiel. Das musikalische Ehepaar hat sich beim legendären Musiklehrer Bobby Zaugg kennengelernt. Doris und Willy haben etliche eigene Tonträger produziert und unter anderem bei Hits vom Trio Eugster mitgewirkt. Zum grossen Erfolg haben ausserdem interessante Auftritte im Ausland beigetragen. Zum Beispiel 1970 während eines Monats in Singapur, zur Eröffnung der Swissair-Linie Schweiz-Singapur.

    • Die Jodlerin und die Akkordeonistin stehen auf einer grünen Wiese.

      Bildlegende: Solojodlerin Arlette Wismer mit Doris Erdin am Akkordeon. zvg

      Solojodlerin Arlette Wismer mit Doris Erdin am Akkordeon

      Arlette Wismer aus Rickenbach im Kanton Luzern hat Jahrgang 1999 und gewann im Jahr 2013 den Schweizerischen Folklore-Nachwuchswettbewerb in der Sparte Jodeln. Unter dem Titel «Ha träumt» veröffentlichte Arlette bereits ein Jahr später ihre erste eigene CD. Mit ihrer jetzt schon reifen Stimme darf die junge Gymnasiastin als grösstes Jodeltalent der Schweiz bezeichnet werden. Die Fricktalerin Doris Erdin als Akkordeonbegleiterin bildet mit Arlette Wismer ein fast unzertrennliches Team. Die Schweizer Jodelikone Marie-Theres von Gunten ist übrigens die Grosstante der Jungjodlerin Arlette Wismer.

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