Allerlei vom Quartett Laseyer mit «Al-laseyer-lei»

«Al-laseyer-lei» hält, was der Album-Titel verspricht: Die neue CD vom Quartett Laseyer besticht einmal mehr durch die musikalische Vielfalt. Dabei schlägt das Herz von Daniel Bösch, Barbara Giger, Johannes Schmid und Albert Graf besonders stark für die Appenzeller Musik.

«Man muss nicht Appenzeller sein, um leidenschaftlich Appenzeller Musik zu spielen», meint Daniel Bösch. Beim Quartett Laseyer ist Albert Graf nämlich der einzige «echte» Appenzeller. Dazu meint Bösch: «Nicht die Herkunft ist wichtig, sondern wofür das Herz schlägt.»


Daniel Bösch: «Wir sind sehr appenzellerisch»

0:25 min, aus Volksmusik aktuell vom 18.08.2016

Mit hohem technischen Können und viel Spielwitz interpretiert das Quartett Laseyer Volksmusik aus dem Alpsteingebiet. Überlieferte Melodien, Kompositionen der Altmeister Anton Moser oder Josef Peterer aber auch Eigenkompositionen mit klar erkennbaren Appenzeller Stilelementen.

Musikalische Vielfalt

Nebst alter und aktueller Appenzeller Musik gehören auf eine Laseyer-CD traditionsgemäss auch Musikstücke aus der Zentralschweiz und aus dem Ausland.

So enthält das Album «Al-laseyer-lei – Volume 2» Kompositionen von Martin Suter sen., Fritz Dünner und Walter Grob sowie einen Walzer aus Norwegen, eine italienische Tarantella oder einen ukrainischen Highspeed-Schottisch.

Die Kriterien für die Aufnahme eines Stücks ins Laseyer-Repertoire bringt Daniel Bösch auf einen einfachen Nenner: «Die Stücke müssen uns berühren und mitreissen.»

Melancholie und Lebenslust

Musikalisch schlägt das Quartett Laseyer mal melancholische Töne an und zündet im nächsten Moment ein übermütiges musikalisches Feuerwerk. «Diese Bandbreite ist uns sehr wichtig», meint Daniel Bösch. «Ein Rugguserli geht dermassen in die Seele, und ein Stück, bei dem die Post abgeht, ist schlicht und einfach Leben.»

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