Am Älpler-Wunschkonzert auf dem Urnerboden

Zum traditionellen Älpler-Wunschkonzert trafen sich auf dem Urnerboden am Klausenpass über 2000 Volksmusikfreunde, Älplerinnen und Älpler aus der ganzen Schweiz und aus dem benachbarten Ausland. Der von SRF Musikwelle organisierte Anlass fand am 10. August 2015 bereits zum 24. Mal statt.

Die Bilder vom Urnerboden

Für Volksmusikfreunde, Älplerinnen und Älpler hat das Datum des Älpler-Wunschkonzerts den Status eines Feiertages erreicht. Hier werden nicht nur Grussbotschaften live über den Äther verbreitet, hier präsentiert sich die heutige, sehr lebendige Tradition der Älplerszene. Zudem treffen sich Volksmusikfreunde in den schönsten Sonntagsgewändern zum festlichen Höhepunkt der Sommersaison.

Ab 13.00 Uhr sorgte im Festzelt auf der grössten Schweizer Alp das Ländlertrio Wilti-Gruess aus dem Kanton Nidwalden für Unterhaltung. Urs Gut (Handorgel, Schwyzerörgeli), Armin Murer (Handorgel, Schyzerörgeli) und Philipp Gut (Bassgeige) stimmten mit lüpfigen Klängen auf das Wunschkonzert vom Abend ein.

Livesendung vom Urnerboden

In der «Wunschkonzert»-Direktsendung von SRF Musikwelle und Radio SRF 1 spielten und sangen ab 20 Uhr folgende Formationen:

    • Drei junge Männer in karierten Hemden sitzen barfuss auf Steinen an einem Flussufer.

      Bildlegende: Trio Chnüsperlibuebe. zvg

      Chnüsperlibuebe

      Die dreiköpfige Ländlerformation Chnüsperlibuebe bringt Stimmung in jedes Fest. Daher sind sie am Älpler-Wunschkonzert auf dem Urnerboden genau am richtigen Ort. Neben traditionellen Volksmusikstücken spielen sie hin und wieder genauso gerne einen Schlager oder eine Rockhymne auf der Handorgel.

    • Drei Schwyzerörgeler und ein Kontrabassist auf einer Wiese vor einer felsigen Bergkulisse.

      Bildlegende: Aentlibuecher Giele. zvg

      Aentlibuecher Giele

      Seit mehr als 25 Jahren sind die Aentlibuecher Giele gemeinsam unterwegs. Sie begeistern immer wieder aufs Neue mit ihrem virtuosen und ebenso lüpfigen Schwyzerörgeli-Stil. Kein Wunder, sind sie doch bekannt dafür, dass sie ein besonderes Gespür dafür haben, was beim Publikum ankommt.

    • Zwei Jodlerinnen und ein Jodler in kunstvollen Trachten.

      Bildlegende: Jodelterzett Speerchütz. zvg

      Jodelterzett Speerchütz

      Das Jodelterzett Speerchütz aus Ebnat-Kappel ist eine Familienformation, die sich auf den urchigen Jodelgesang spezialisiert hat. Der Vater Köbi Roth singt die dritte Stimme, seine beiden Töchter Marianne Tschumper-Roth und Maja Roth im Wechsel die erste und zweite Stimme.

Feiern bis zum Sonnenaufgang

Nach der Direktübertragung des Älpler-Wunschkonzertes um 22.00 Uhr ist das grosse Älplerfest jeweils noch lange nicht zu Ende. Die Nacht wird lang, erfahrungsgemäss dauert das Fest bis in die frühen Morgenstunden.

Mit dem Älplerwunschkonzert wurde vor knapp 25 Jahren ein volkstümlicher Anlass lanciert, der mittlerweile zum Höhepunkt der Älplersaison und zum festen Bestandteil des Sommerprogramms von Schweizer Radio SRF geworden ist.

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