Buremusig Messen - seit 30 Jahren erfolgreich unterwegs

Die Buremusig Messen nennt sich die «etwas andere Blaskapelle». Dabei verweist die Formation aus dem Kanton Solothurn auf ihren für die Blasmusikszene eher untypischen Kleidungsstil: Jeans und schwarzes Gilet über weissem Hemd.

Musikalisch hat sich die Buremusig Messen dem böhmisch-mährischen Stil verschrieben. Das Repertoire wird ergänzt durch rassige Nummern aus der Schlager- und Popmusik sowie zum Teil tschechisch gesungenen Liedern.

Der Musikgesellschaft Messen entsprungen

Bereits in den frühen 1960er-Jahren haben ein paar Musikanten der Musikgesellschaft Messen an sogenannten «Tannen-Fueren» das Unterhaltungsprogramm bestritten. Diese spontan zusammen gestellte Formation hat sich nach dem Auftritt jeweils wieder aufgelöst.

Nach diesem Vorbild hat sich die Buremusig Messen vor 30 Jahren als eigenständige Gruppe formiert. Auf erste kleine Auftritten an Gemeindefesten und Vereinsanlässen folgten bald einmal weitere Engagements.

Nationale Erfolge

Den ersten beachtlichen Erfolg verzeichnete die Buremusig Messen 1998 am Eidgenössischen Blaskapellentreffen in Niederbipp. Ihr Vortrag wurde mit einem «vorzüglich» ausgezeichnet, der bestmöglichen Bewertung bei diesem Wettbewerb. Seither taucht die Buremusig Messen bei den Schweizerischen Blaskapellentreffen regelmässig unter den zehn besten Blaskapellen auf.

«So schön ist Blasmusik»

«So schön ist Blasmusik» heisst das letzte Album, das die Buremusig Messen 2013 veröffentlichte. Auf der CD zeigt die Solothurner Formation viele Facetten der aktuellen Blaskapellenliteratur: Vom Marsch über die Polka bis hin zu Rumba und Cha Cha Cha ist alles mit dabei. Fünf der insgesamt 15 Titel präsentiert die Buremusig Messen als Kostproben auf dem Schweizer Volksmusikportal vxm.ch.

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