Christian Vetsch bringt Zillertaler Sound aus dem Werdenberg

Das Zillertal bezeichnet er als seine zweite Heimat. Zuhause ist Christian Vetsch allerdings noch im idyllischen Grabserberg hoch über dem Sankt Galler Rheintal. Hier wohnt der 17-jährige Volksmusiker bei seinen Eltern. Das dürfte sich für den Senkrechtstarter allerdings bald ändern.

Christian Vetsch spielt Steirische.

Bildlegende: Marc Pirchers Vater brachte Christian die ersten Töne auf der Harmonika bei. zvg

Wenn es mit der musikalischen Karriere des Teenagers nämlich so weitergeht wie bisher, wird er sich vor Engagements kaum mehr retten können. Der Werdenberger Harmonikaspieler und Sänger sorgt mit seiner Steirischen für gute Stimmung und tritt damit schon jetzt bei diversen TV- und Radio-Sendungen, Open Airs, Zeltfesten, Galaabenden, Firmenfeiern etc. auf.

Regelmässig im Zillertal

Seine Liebe zur Steirischen entbrannte in ihm schon als kleiner Bub. Seit seinem zweiten Lebensjahr verbringt er nämlich die Urlaubszeit im Zillertal.

In diesem Flecken Tirols, wo Volksmusikformationen wie Pilze aus dem Boden schiessen, wurde er quasi von den Klängen der steirischen Harmonika angesteckt.

Mit acht Jahren begann der Grabserberger Musikunterricht zu nehmen. Seit fünf Jahren steht er selber auf der Bühne – nicht nur als Musiker, sondern auch als Moderator.

Liebe auf Sparflamme

Seine Freundin ist «Alpenrose-Gewinnerin und Schlagersängerin Michelle Kissling – eine Kombination, die ein gewisses Potential birgt.

Jedenfalls wollen die beiden zukünftig auch beruflich zusammenspannen. Vorerst sehen sie sich allerdings nur an Wochenenden und bei Auftritten. Kein Wunder, denn Michelle wohnt gute drei Stunden von Christian entfernt in Utzigen BE. Die Liebe muss also noch ein wenig auf Sparflamme laufen. Mit seinen jungen 17 Jahren bleibt Christian dafür aber gewiss noch viel Zeit übrig.

Lehre kommt zuerst

Auch was seine Karriere anbelangt, muss er noch etwas zuwarten. Bevor er so richtig loslegen kann, will Vetsch zuerst noch seine Lehre als Müller absolvieren – mit Bravour wohlgemerkt! Gut zu wissen, dass er einen verständnisvollen Lehrmeister hat, der ihn seine Bühnen-Termine grosszügig einplanen lässt.

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