Die Stelser Buaba würdigen Bündner Ländlermusikant

Seit 1984 stehen die Stelser Buaba für urchige Ländlermusik im Bündnerstil. Auf ihrer neusten CD erzählen sie musikalisch die Geschichte des Bündners Georg «Jörtsch» Wieland. Sie würdigen damit einen Musikanten, der den Mitgliedern der Stelser den Zugang zur Ländlermusik ermöglicht hat.

Die Formation Stelser Buaba begann 1984 in der Besetzung Joos, Andrea und Vali Meier öffentlich aufzuspielen. Die drei Brüder aus Stels im Prättigau bekamen 1986 Verstärkung durch ein «Stelser Meitli», nämlich Claudia Lietha-Meuli.

1991 ergänzte die Jüngste der Meier-Geschwister, Elsbeth Glarner-Meier die Kapelle zur typischen Bündner-Formation. Die Meier-Geschwister bekamen die Musik vom Älpler Georg Wieland vermittelt, welcher zeitlebens «Jörtsch» genannt wurde.

Kulturgut von Öhi Jörtsch Wieland

Jörtsch Wieland wurde 1919 geboren und wuchs mit seiner Familie in Stels auf. Als Bub bekam er eines Tages eine Klarinette geschenkt und übte fortan bei jeder Gelegenheit.

CD-Cover mit einer Schwarz-Weiss Zeichnung von einem Alpaufzug.

Bildlegende: «z'Alp gaa»: Ein Album zu Ehren von Jörtsch Wieland. zvg

Im Laufe der Zeit musizierte er zusammen mit verschiedenen Musikanten aus dem Prättigau – wobei es für eine Freinacht damals einen Fünfliber zu verdienen gab. Erst im Ruhestand trat der Älpler der Pragger Buramusig bei, wo er bis ins hohe Alter musizierte.

Für ihre neue CD «z‘ Alp gaa» gruben die Stelser Buaba jetzt insgesamt 14 Kompositionen von Jörtsch Wieland aus: «Mit der Musik von unserem Öhi Jörtsch sind wir aufgewachsen, und es liegt uns sehr am Herzen, dieses Kulturgut so weiterzugeben, wie wir es übernommen haben», schreibt die Formation im ansprechend gestalteten CD-Booklet.

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