Die Zillertaler Mander sind «wiache Kerle»

Nur schon die Bezeichnung «Mander» lässt erahnen, dass hinter dem Duo aus dem Zillertal zwei richtige Pfundskerle stecken. Selber bezeichnen sich die Zillertaler Mander gerne als «wiache» – was bodenständig, echt und ungestüm bedeutet. Genauso klingt auch ihre Musik.

Wer im schönen Zillertal aufwächst, kriegt das Volkmusik-Gen quasi mit in die Wiege gelegt. Unzählige Bands und Kapellen sind hier entstanden. Darunter grosse Namen wie die Ursprung Buam, die Mayrhofner und natürlich die Zillertaler Schürzenjäger. Bei dieser grossen Konkurrenz ist es natürlich nicht einfach, sich als Neuling zu behaupten. Die Zillertaler Mander versuchen es mit ihrer unverblümten, urchigen Art und haben damit Erfolg.

Der Bandname passt 100%

Das Duo besteht aus Albin und Christian Fankhauser. Auch wenn der Name es vermuten lässt, sind die beiden nicht miteinander verwandt. Der eine ist Zimmermann, der andere Schreiner. Beide sind verheiratet und haben jeweils drei Kinder. Das passt natürlich alles bestens zu ihrem Image.

Die beiden wurden anfangs ungläubig beäugt. Der Beginn ihrer Karriere war denn auch alles andere als einfach. Nur durch Mundpropaganda kamen sie zu Jobs. Alles ging Schritt für Schritt vorwärts und spätestens seit sie am Bauernbundball im Innsbrucker Kongresshaus aufspielen konnten, ging es voran.

Neue CD

Mit «erdig und stark» präsentieren die Mander ihr neues Album, das genauso klingt wie es angepriesen wird. Die Zillertaler Mander gehen musikalisch zurück zu den Wurzeln und landen dabei in der Zukunft.

Sendung zu diesem Artikel