Echo vom Gätterli: traditionelle Volksmusik im Innerschwyzer Stil

Unverfälschte Ländlermusik in sauberer, lüpfiger und tänziger Art interpretieren: Diesem Anliegen verschreibt sich das Echo vom Gätterli aus Gersau. Ihre Vorbilder diesbezüglich sind die frühere Kapelle Alpengruess Frutigen oder die Kapelle Illgauergruss.

Im umfangreichen Repertoire der Ländlerkapelle Echo vom Gätterli finden sich vorwiegend bekannte Melodien. Häufig sind es Tänze, die heute nur noch selten zu hören oder gänzlich in Vergessenheit geraten sind. Zu den bevorzugten Komponisten gehören Kasi Geisser, Hermann Lott, Leo Kälin, Lorenz Giovanelli oder Kaspar Muther. Inzwischen verfügt die Kapelle aber auch über viele eigene Kompositionen.

Die Musikanten

Das Echo vom Gätterli tritt je nach Anlass und Verfügbarkeit der Akkordeonisten in wechselnder Besetzung auf. Friedel Herger, Urs Müller, Stefan Inderbitzin und Stefan Heinzer wechseln sich dabei in verschiedenen Zusammensetzungen ab. Das Fundament am Bass legt jeweils Osi Zurfluh.

Vom Genfersee über das Berner Oberland bis in die Ostschweiz sowie vom Jura über die Innerschweiz bis ins Bündlerland: Das Echo vom Gätterli ist für Auftritte quer durch die Schweiz unterwegs. Auch in verschiedenen Radio- und Fernsehsendungen waren die Schwyzer Musikanten schon zu Gast, zuletzt am 24. Juli 2015 in der SRF Musikwelle-Sendung «Zoogä-n-am Boogä» aus Rigi Kulm.

Echo vom Gätterli auf dem Schweizer Volksmusikportal

Der Rigi verbunden zeigt sich die Kapelle auch mit dem Ländlerwalzer «Gruss vom Rigi-Staffel». Mit diesem und 16 weiteren Titeln stellt sich die Formation auch auf dem Schweizer Volksmusikportal vxm.ch vor. Zu hören sind unter anderem Liveaunahmen aus dem Jahr 2008 mit Stücken ihrer Lieblingskomponisten. Zum Beispiel «Gemsjäger-Schottisch» von Lorenz Giovanelli, «Im Seegärtli» von Kaspar Muther oder «Auf der Seebodenalp» von Kasi Geisser.

Sendung zu diesem Artikel