SRF Musikwelle Ein «Urnerbodä-Kafi», bitte!

Am 17. Juli 2017 feierte Kurt Albert seinen 65. Geburtstag. Bekannt wurde der Glarner Akkordeonist mit dem Ländlerhit «Urnerbodä-Kafi». Der Schottisch wird international in 60 Versionen gespielt. Es gibt ihn sogar als Handy-Klingelton.

Er ist einer der grössten Ländlerhits überhaupt, der Schottisch «Urnerbodä-Kafi» von Kurt Albert. Zur Melodie inspiriert hat ihn seine Grossmutter, die auf der grössten Schweizer Alp den typischen «Urnerbodä-Kafi» brühte.

Heute führen fast alle Ländlerformationen den Titel in ihrem Repertoire, auch Blasmusikvereine. Dass «Urnerbodä-Kafi» 40 Jahre nach seiner Entstehung immer noch bekannt und äusserst beliebt ist, freut Kurt Albert: «Für mich ist das eine Ehre.»

Drei Mal «Urnerbodä-Kafi»

Echo vom Tödi

Bekannt wurde Kurt Albert auch durch seine erfolgreiche Kapelle Echo vom Tödi. Benannt nach dem Glarner Hausberg Tödi gründete er sie im Jahr 1980. Er und René Wicky bildeten als Handorgelduett die Basis, zur Kapelle erweitert wurde das Echo vom Tödi jeweils durch vier bis fünf Musiker.

Urchige Ländlermusik, teilweise ergänzt mit Schlager- und Countrymusik, galt als Markenzeichen dieser Formation. Ein Stil, der beim Publikum grossen Anklang fand. Ende 1999 gab das Echo vom Tödi vor mehr als 500 Fans ein Abschiedskonzert.


USA und Japan: Höhepunkte mit dem Echo vom Tödi

0:58 min, aus SRF Musikwelle Brunch vom 04.08.2017

Kurt Albert kann man ohne weiteres auch als Pionier des Älpler-Wunschkonzerts bezeichnen. Mit dem Echo vom Tödi spielte er auf dem Urnerboden in den ersten Jahren regelmässig auf.

Auch im Ausland war das Echo vom Tödi gefragt. So war die Kapelle zum Beispiel in Japan, China oder Südamerika auf Tournee. Bis heute zählt sie zu den bekanntesten Ländler-Ensembles überhaupt.

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