Gelungenes und harmonisches «Wyber Gschtörm»

«Wyber Gschtörm» heisst die neue CD von Willis Wyberkapelle, und entsprechend unharmonisch präsentieren sich die drei Musikerinnen und der Toggenburger Willi Valotti auf dem Titelbild der CD. Erfreulicherweise klingt die CD aber dann sehr viel harmonischer.

Gruppenbild von Willis Wyberkapelle.

Bildlegende: Wilis Wyberkapelle Willi Valotti, Gaby Näf, Andrea Ulrich und Martina Rohrer (v.l.n.r.). zvg

Ganz offensichtlich ist hier ein «Gschtörm» im Gange: Eine Musikerin zerrt die vermeintliche Kollegin an den Haaren und der einzige Herr in dieser Formation kann nur noch abwehrend die Hände hochhalten.

Cover zum Album «Wyber Gschtörm». Die Musikantinnen liegen sich in den Haaren, Willi Valotti winkt ab.

Bildlegende: Ausser Rand und Band: Willis Wyberkapelle. zvg

Dieses Foto ziert das CD-Cover der neuen Produktion von «Willis Wyberkapelle». Wenn man die drei Musikerinnen Gaby-Isabelle Näf, Andrea Ulrich und Martina Rohrer sowie den Toggenburger Akkordeonisten Willi Valotti kennt, so weiss man aber, dass dieses «Gschtörm» nicht allzu schlimm sein kann. Zu gut harmoniert «Willis Wyberkapelle» seit über 10 Jahren sowohl in musikalischer wie menschlicher Hinsicht.

Viele Eigenkompositionen

Tatsächlich kommt der CD-Titel «Wyber Gschtörm» von einer Komposition der Innerschweizer Ländlerlegende Kaspar Muther. Mit diesem Titel, arrangiert von Andrea Ulrich, eröffnet «Willis Wyberkapelle» die neue CD, auf welcher danach 20 weitere Titel, in Perfektion dargeboten, zu hören sind.

Hierbei zeigt die Formation einmal mehr ihre Vielseitigkeit. Alle Mitglieder beherrschen mindestens zwei Instrumente, und so kann in der Besetzung variiert werden. Und vielseitig ist die CD auch in Bezug auf die Stückauswahl: Nebst vielen neuen und neueren Eigenkompositionen werden auch etliche alte Kompositionen von Ländlerlegenden neu interpretiert.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Ausschnitt aus dem CD-Cover «Wyber Gschtörm».

    «Wyber Gschtörm» von Willis Wyberkapelle

    Aus Potzmusig Radio vom 12.10.2013

    Ganz offensichtlich ist hier ein «Gschtörm» im Gange: Eine Musikerin zerrt die Kollegin an den Haaren und der einzige Herr in der Runde kann nur noch abwehrend die Hände hochhalten. Dieses Foto ziert das CD-Cover der neuen Produktion von «Willis Wyberkapelle».

    Wer die Formation kennt, der weiss, dass dieses «Gschtörm» nicht allzu schlimm sein kann. Zu gut harmoniert «Willis Wyberkapelle» seit über 10 Jahren sowohl in musikalischer wie menschlicher Hinsicht.

    Sämi Studer spricht in der Sendung «Potzmusig» mit Willi Valotti über das neue Album und stellt zwei Titel vor.

    Sämi Studer