Vorfreude aufs Eidgenössische Jodlerfest in Davos 2014

Gegen 400 Mitglieder des Eidgenössischen Jodlerverbandes trafen sich am Samstag 10. März in Saas Fee zur 99. Delegiertenversammlung. Im Mittelpunkt stand hierbei der Ausblick aufs nächste Eidgenössische Jodlerfest, welches im Juli 2014 in Davos über die Bühne geht.

Die olympischen Winterspiele werden in absehbarer Zeit nicht im Bündnerland stattfinden. Das Eidgenössische Jodlerfest aber schon, im Juli 2014. Und es ist für Davos eine Herausforderung, diesen Grossanlass durchzuführen.Ueli Walther, Leiter der Geschäftsstelle «Eidgenössisches Jodlerfest Davos» zeigte sich bei der Delegiertenversammlung optimistisch.

« «Wir sind mit den Vorbereitungen auf Kurs» »

 Walther erklärte: «Grössere ungelöste Probleme kann ich momentan nicht ausmachen, es sei denn, der Verkehr erweist sich als eines.» Tatsächlich ist es eine Herausforderung, die erwarteten 100‘000 Festbesucherinnen und Festbesucher an einem Wochenende nach Davos und wieder nach Hause zu bringen.

Karin Niederberger am Rednerpult

Bildlegende: Zentralpräsidentin Karin Niederberger führte souverän und mit Charme durch die Versammlung. SRF

Besonders gross ist die Vorfreude auf das Eidgenössische Jodlerfest bei der Zentralpräsidentin Karin Niederberger. Für die höchste Schweizer Jodlerin ist es natürlich etwas spezielles, dass in ihrer Amtszeit als erste Frau an der Verbandsspitze das Eidgenössische in «ihrem» Kanton stattfindet.

Ehrvolle Würdigungen

Karin Niederberger führte in ihrer gewohnt frischen Art durch die Delegiertenversammlung, an welcher auch verdiente Mitglieder des Jodlerverbandes ausgezeichnet wurden: Jürg Domke, (Saanen BE), Beat Koller (Hildisrieden LU) und Gilbert Kolly (Tentlingen FR) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, Andrea Pürro (Tentlingen FR) und Res Affolter (Bargen BE) zu Freimitgliedern. Mit dem Stuker-Legat, einer Zinnkanne mit der Aufschrift «Der Treue die Ehre» ausgezeichnet wurde Annalies Studer (Escholzmatt LU).

Ungewisse Zukunft des Vorstands

Karin Niederberger sprach aber auch die schwierige Situation an, dass der Eidgenössische Jodlerverband mit seinen gegen 20‘000 Mitgliedern von Vorstandsmitgliedern geführt wird, welche ihre Tätigkeit quasi als Ehrenamt ausführen. So betonte die Präsidentin, dass sie ihr Amt zwar sehr gerne ausübe, der Aufwand aber enorm sei. «An einer Klausurtagung im kommenden Jahr müssen wir unsere Strukturen überdenken. Sonst wird es in Zukunft schwierig, gewillte und geeignete Vorstandsmitglieder zu finden», erklärte Niederberger gegenüber Radio SRF Musikwelle nach der Versammlung.

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