Ellen Page: «Ich spreche gerne darüber, lesbisch zu sein»

Heute startet ihr neuer Film «Freeheld» im Kino. Wir haben die Schauspielerin auf einen Schwatz getroffen. Ellen Page war von einem ziemlich anständigen Jetlag geplagt. Aber sie wurde wach und hat mit uns über romantische Liebe, wirre Träume und Teddybären gesprochen.

Video: Adrian Spring, SRF Virus

Ellen Page über die Bedeutung der Liebe

«Ich bin eine romantische Person. Die Liebe ist das Wertvollste, was es gibt, sie ist wichtiger als Filme zu machen. Wenn ich irgendetwas haben könnte auf der Welt, würde ich mir Folgendes aussuchen: Mit einer Person zusammensein, die ich liebe und die mich liebt und mit ihr das Leben zusammen verbringen können.»

Schwieriger: Die Definition von Liebe

«Die Liebe ist unbeschreiblich. Genau darum ist sie so speziell und auch magisch. Die Liebe macht, dass man jemandem vollkommen vertraut, das Gefühl hat, der andere kennt dich und man erst zusammen komplett ist. Man untersützt den anderen und bekommt die genau gleiche Unterstützung zurück. Eine echte Partnerschaft halt. Und grossartiger Sex, der gehört auch dazu.»

Der wirrste Traum hat mit einer Baby-Robbe zu tun

«Einige Male habe ich von Robben geträumt. Bin aufgewacht und meine Freundin hat mir dann erzählt, ich habe ein Kissen genommen und zu ihr gesagt: "Hey, das ist eine Baby-Robbe und sie braucht unsere Hilfe." Ich weiss das alles nicht mehr. Ich habe ein verrücktes Schlafverhalten, dauernd habe ich wirre Träume.»

Und wie ist jetzt das mit den Teddybären?

«Seit ich ein Jahr alt bin, habe ich einen Teddybären. Das Lustige ist, dass er Regenbogen an den Ohren und Pfoten hat. Ich nannte ihn immer «Rainbow-Teddy» und habe ihn heute noch. Er sieht mittlerweile echt abgewetzt aus. Ich brauche ihn, wenn ich mich schlecht fühle und nehme ihn auf jeden Filmdreh mit. Jeder Erwachsene sollte einen Teddybären haben. Echt jetzt! Es ist das Grösste, einen Teddy zu haben, auch wenn die Kindheit fertig ist. Ich sag's dir!»

«Freeheld» - Jetzt im Kino

Ellen Page und Julianne Moore im Film Freeheld

In «Freeheld» erkankt die Polizistin Laurel (Julianne Moore) an Krebs. Um ihre Lebenspartnerin Stacie (Page) abzusichern, möchte Laurel, dass sie ihre Pension erhält. Doch dafür gibt es noch keine Rechtsgrundlage.

Moore und Page brillieren im Film, der jedoch etwas zu kitischig und Tränendrüsen-drückend geraten ist.